Am Freitagmittag, dem 14. Februar 2026, kam es im Alb-Donau-Kreis zu einem unerfreulichen Vorfall, als ein ICE bei Dornstadt liegenblieb. Der Grund dafür war eine heißgelaufene Bremse, die gegen 12.40 Uhr von dem Lokführer festgestellt wurde. Rund 280 Fahrgäste waren von dieser Situation betroffen und mussten in einen Ersatzzug umsteigen, da der havarierte ICE nicht fahrtüchtig war und ein Gleis blockierte. Der Zug hielt im Teilort Scharenstetten auf freier Strecke an.
Die Strecke war bis zum Vormittag gesperrt, und die Fahrgäste wurden über spezielle Brücken in den Ersatzzug umgeleitet. Unterstützt wurden sie dabei von der Bundespolizei und der Feuerwehr. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, und die Bahn schloss Fremdverschulden aus. Ein Hilfsgerätezug traf ein, um den ICE zu reparieren, doch die Strecke bleibt aktuell komplett gesperrt, da der Hilfsgerätezug auf dem Parallelgleis steht. Um den Fernverkehr zwischen Stuttgart und Ulm aufrechtzuerhalten, wird dieser am Freitagabend über die alte Strecke umgeleitet, was zu Verspätungen von etwa 15 Minuten führt. Auf der Strecke Merklingen – Ulm sind Ersatzbusse im Einsatz.
Aktuelle Informationen zum Bahnverkehr
Für Reisende ist es jetzt besonders wichtig, sich über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Eine hervorragende Anlaufstelle dafür ist bahn.de aktuell, das Informationen zu Zugausfällen, Streckenunterbrechungen und Echtzeit-Positionen von Verbindungen bietet. Die letzte Aktualisierung dieser Plattform fand am 19. Mai 2025 statt, und sie enthält auch eine interaktive Störungskarte, die aktuelle Verkehrsbehinderungen im DB-Netz anzeigt. Zudem können sich Reisende über Push-Benachrichtigungen bei Verspätungen informieren lassen.
Die Verkehrsmeldungen für den 14. Februar 2026 zeigen, dass der Fernverkehr durch verschiedene Baustellen und technische Defekte beeinträchtigt ist. So kommt es beispielsweise zu Verspätungen auf Strecken wie Köln – Frankfurt (Main) und Hamburg – Hannover. Auch im Regionalverkehr gibt es zahlreiche Störungen, darunter Verspätungen zwischen Stuttgart und Karlsruhe sowie Schienenersatzverkehr zwischen München und Augsburg.
Fahrgastrechte und Entschädigungen
Für die betroffenen Fahrgäste, die aufgrund der Störung Verspätungen erleben, ist es wichtig, ihre Rechte zu kennen. Bei einer Verspätung von über 60 Minuten am Ziel haben Reisende Anspruch auf eine Erstattung von 25% des Ticketpreises, und bei einer Verspätung von mehr als 120 Minuten sind es bereits 50%. Zudem wird bei Verspätungen von mehr als 20 Minuten am Startbahnhof die Zugbindung aufgehoben, was den Reisenden mehr Flexibilität bietet. Es ist ratsam, sich rechtzeitig über alternative Verbindungen und geänderte Fahrpläne zu informieren, vor allem wenn man auf das Bahnangebot angewiesen ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Vorfall bei Dornstadt am heutigen Tag für viele Reisende zu Unannehmlichkeiten geführt hat. Dennoch stehen zahlreiche Informationen und Hilfsmittel zur Verfügung, um die Auswirkungen auf die Reiseplanung zu minimieren. Die Deutsche Bahn und die entsprechenden Plattformen bieten umfassende Unterstützung, um den Fahrgästen in dieser Situation zur Seite zu stehen.