In der malerischen Gemeinde Allmendingen im Alb-Donau-Kreis erhofft sich Michael Preis, der derzeit im Steueramt der Gemeinde tätig ist, den Einzug ins Bürgermeisteramt. Preis, der seit letztem Jahr auch als Eheschließungsstandesbeamter arbeitet, hat über 20 Jahre Erfahrung im Rechnungswesen einer Bank und bringt somit wertvolle Kenntnisse mit, die für die Herausforderungen der Gemeinde von Bedeutung sind. Vor mehr als 20 Jahren kam er nach Allmendingen und ist seit zwei Jahren dort ansässig. Seine Vision ist es, ein nahbarer Bürgermeister zu sein, der den direkten Kontakt zu den Bürgern sucht und pflegt. Hier beschreibt er, wie wichtig ihm der Dialog zwischen Verwaltung und Bevölkerung ist.

Michael Preis sieht sich den Herausforderungen Allmendingens gegenüber, die sich aus knapperen finanziellen Mitteln, der Sanierung des Freibads und der Entwicklung von Bau- und Gewerbeflächen ergeben. Seine Prioritätenliste umfasst unter anderem die Themen Wohnen und Bauen, Innenverdichtung im Ortskern, die Sanierung der Schule sowie die Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Bürger. Zudem möchte er eine solide Studie zur Finanzierung der Freibadsanierung initiieren, um den Charakter des Waldfreibads zu bewahren.

Bürgerbeteiligung und Transparenz

Ein zentrales Anliegen von Preis ist die Verbesserung der Bürgerbeteiligung in der Gemeinde. Er plant, die Allmendingen-App und die Homepage zu modernisieren, um den Austausch zwischen Bürgern und Verwaltung zu fördern. Angesichts des schwindenden Vertrauens in die Politik ist die aktive Einbeziehung der Bürger in politische Entscheidungsprozesse von großer Bedeutung. Bürgerbeteiligung kann durch verschiedene Formate wie Bürgerversammlungen, Bürgerhaushalte oder Online-Plattformen gefördert werden, um die Meinungen und Bedürfnisse der Bürger in die Politikgestaltung einzubeziehen. Hier wird die Wichtigkeit von Bürgerbeteiligung näher erläutert.

Die nächsten Schritte in der Gemeinde Allmendingen sind bereits terminiert. So steht die nächste Gemeinderatssitzung am 5. März 2025 an, bei der unter anderem die Mitteilungen zu laufenden Projekten wie der Sanierung der Filteranlage im Waldfreibad und der Ernennung des stellvertretenden Schulleiters besprochen werden. Auch Baugesuche, wie der Neubau einer Rundbogenhalle, stehen auf der Agenda. Die Bürger haben die Möglichkeit, sich in der Einwohnerfragestunde zu äußern, was einen direkten Dialog zwischen den Entscheidungsträgern und der Bevölkerung ermöglicht.

Zukunftsvision für Allmendingen

Preis plant zudem, bei der nächsten Kreistagswahl zu kandidieren, um die Stimme Allmendingens im Kreis zu stärken. Seine Maßnahmen zielen darauf ab, die Lebensqualität für junge Familien durch bevorzugte Bauplatzvergabe, sichere Schulwege und verbesserte Spielplätze zu erhöhen. Für die ältere Generation möchte er mehr Sitzgelegenheiten und einen Fußgängerüberweg an der Seniorenresidenz schaffen sowie Veranstaltungen zur Förderung des Austauschs zwischen Jung und Alt unterstützen.

Die Stärkung der wirtschaftlichen Basis der Gemeinde ist ein weiteres wichtiges Ziel. Preis setzt auf regelmäßigen Austausch mit Gewerbetreibenden und präsentiert Ideen wie einen Neubürger-Willkommensgruß und Unterstützung bestehender Betriebe. Die Verbesserung der Infrastruktur, etwa durch smarte Straßenbeleuchtung und einen Halbstundentakt für den Bahnverkehr, steht ebenfalls auf seiner Agenda.

Insgesamt zeigt sich, dass Michael Preis mit seiner Kandidatur für das Bürgermeisteramt nicht nur ein persönliches Ziel verfolgt, sondern auch die Zukunft Allmendingens aktiv mitgestalten möchte. Der direkte Kontakt zu den Bürgern und die Förderung von Bürgerbeteiligung könnten dabei entscheidende Faktoren sein, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern und das Vertrauen in die kommunale Politik zu stärken.