Am 13. Februar 2026 kam es im Alb-Donau-Kreis zu einem Vorfall, der den Bahnverkehr auf der Strecke von München nach Karlsruhe für einige Zeit lahmlegte. Ein ICE mit rund 280 Passagieren musste aufgrund von Rauchentwicklung evakuiert werden. Der Zug hielt am Mittag bei Dornstadt, nachdem der Fahrer Rauch an seinem Triebfahrzeug bemerkt hatte. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass Hitze an einer Bremsanlage die Ursache für den Rauch war. Glücklicherweise gab es keine Verletzten und keinen offenen Brand.
Die Bundespolizei geht von einem technischen Defekt aus, der zu diesem Vorfall führte. Die betroffenen Passagiere konnten in einen anderen Zug umsteigen, um ihre Reise fortzusetzen. Der Vorfall ereignete sich gegen 12:30 Uhr, was zu Verzögerungen im Regional- und Fernverkehr führte. Um die Situation zu bewältigen, muss ein Hilfszug kommen, um ein neues Radgestell am betroffenen ICE zu montieren, bevor dieser abgeschleppt werden kann.
Folgen für den Bahnverkehr
Die Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm wurde vorübergehend gesperrt, was zu weiteren Verspätungen im Fernverkehr führte. Betroffene Züge wurden umgeleitet, und im Regionalverkehr standen Ersatzbusse sowie Ausweichlinien zur Verfügung. Um die 280 Passagiere sicher zu evakuieren, fuhr ein weiterer Zug parallel heran, und die Passagiere wechselten über Behelfsbrücken in den Ersatzzug.
Die Ereignisse wurden von verschiedenen Medien berichtet, unter anderem von den Stuttgarter Nachrichten und Nordbayern. Diese Berichte heben hervor, wie wichtig es ist, in solchen Notfällen schnell und effektiv zu handeln, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten.
Einordnung und Ausblick
Technische Defekte in Zügen sind zwar selten, können jedoch gravierende Auswirkungen auf den Bahnverkehr haben. Die Deutsche Bahn hat in den letzten Jahren kontinuierlich an der Verbesserung der Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Züge gearbeitet. Vorfälle wie dieser erinnern uns daran, wie wichtig präventive Wartungsmaßnahmen und schnelle Reaktionszeiten sind, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten. Die Rückmeldungen der Passagiere und die Untersuchung des Vorfalls werden sicherlich in zukünftige Sicherheitskonzepte einfließen.