Die Stimmung im Alb-Donau-Kreis ist aktuell elektrisierend. Die CDU hat sich für die kommenden Wahlen frisch aufgestellt. Ronja Kemmer erhielt bei der parteiinternen Wahl zur Vorsitzenden der CDU im Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm sensationelle 100 Prozent der Stimmen. In ihrer ersten Ansprache als Vorsitzende bekräftigte sie die Wichtigkeit der Geschlossenheit innerhalb der Partei, um sie für die Landtagswahl am 8. März 2026 zu rüsten. Kemmer will nicht nur das Direktmandat in Ulm zurückgewinnen, sondern prognostiziert auch, dass sie sich das Amt des Ministerpräsidenten aus der Region sichern möchte.

Ein zentraler Punkt ihrer Strategien ist die Migration. Kemmer begrüßte die Meldung, dass die Migration um 60 Prozent gefallen sei, was sie als Erfolg wertet. Im Zuge ihrer Rede kritisierte sie zudem die Ampel-Regierung und deren Vernachlässigung der Bürgeranliegen. Auch die Notwendigkeit, für qualifizierte Migration werben, betonte sie und wies auf die Tragweite für den Wohlstand Deutschlands hin.

Ein starkes Team für die Wahl

Die neuen Strukturen der Partei wurden ebenfalls besprochen. Walter Haimerl wurde als Stellvertreter gewählt und er sprach sich für eine enge Kooperation mit Bayern aus, um die Südschiene zu stärken. Thorsten Frei, der Chef des Bundeskanzleramts, war Stargast der Veranstaltung und äußerte sich besorgt über die angespannte Sicherheitslage in Europa. Frei forderte mehr Investitionen in Schlüsseltechnologien und unterstrich, dass Deutschland seit 2019 kein Wirtschaftswachstum mehr verzeichnen konnte, was dringend behoben werden müsse.

Die Wahlergebnisse wurden ebenfalls bekanntgegeben und zeigen ein starkes Team:

  • Kreisvorsitzende: Ronja Kemmer
  • Stellvertreter: Walter Haimerl, Wolfgang Schmauder, Stephanie Ullmann, Stefanie Zimmermann
  • Schatzmeister: Martin Vonier
  • Schriftführerin: Sonja Stephan
  • Pressesprecher: Jonas Esterl
  • Mitgliederbeauftragte: Heidi Nothacker
  • Digitalbeauftragter: Gordian Schwarz
  • Beisitzer: Ralph Blankenberg, Alexander Bourke, Ulrike Hudelmaier, Theresa Keller, Jennifer Knöpfle, Martin Krämer, Laura Kuhn, Helga Mack, Roman Pfeiffle, Sandra Rieger, Thomas Salzmann, Johanna Schenk von Stauffenberg, Björn Schmid, Marco Stephan, Carl-Heinz Würdinger.

Die Herausforderungen ahead

Die kommenden Jahre versprechen, migrationspolitisch von Kompromissen geprägt zu sein. Diese Erwartungshaltung wurde in einer Analyse festgehalten, die die Ansätze der Parteien zu migrationspolitischen Themen vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 beleuchtet. Diese politisch brisante Thematik wird demnach entscheidend sein für die Koalitionsverhandlungen, die nach den Wahlen zu erwarten sind. Es bleibt zu hoffen, dass diese politischen Schwierigkeiten nicht den Fortschritt in Bereichen wie Wohnen und Wirtschaft ausbremsen, wo in Deutschland gegenwärtig ein Mangel von rund 700.000 Wohnungen herrscht und die Bürokratie im Bauwesen oft als große Hürde gesehen wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die CDU im Alb-Donau-Kreis gut aufgestellt ist. Mit einem klaren Kurs und der unumstrittenen Ronja Kemmer an der Spitze könnte die Partei nicht nur die Herausforderungen des Wahlkampfes meistern, sondern auch einen bedeutenden Einfluss auf die künftige Politik ausüben.

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