Das Universitätsklinikum Ulm (UKU) hat erneut einen bemerkenswerten Platz im bundesweiten Krankenhausranking des FOCUS Gesundheit erreicht. In der Liste der Top 100 Kliniken Deutschlands für das Jahr 2026 belegt das UKU den 13. Platz – und das bereits zum zweiten Mal in Folge. Dieses Ranking basiert auf umfassenden Qualitätsanalysen von über 1.600 Krankenhäusern mit mehr als 14.000 Fachabteilungen. Dabei wird das UKU in 47 von 59 bewerteten Behandlungsschwerpunkten als besonders empfehlenswert eingestuft, was die hohe Behandlungsqualität unterstreicht. [1]
Die Erhebung der FOCUS-Klinikliste erfolgt durch das unabhängige Rechercheinstitut FactField. Hierbei fließen öffentlich zugängliche Daten, Qualitätsberichte, Zertifizierungen sowie Hygienestandards und Klinikbefragungen in die Bewertung ein. Empfehlungen von Expertinnen, niedergelassenen Ärztinnen und die Zufriedenheit der Patientinnen sind ebenfalls wichtige Kriterien. Dr. Oliver Mayer, der Leiter der Stabsstelle Qualitäts- und Risikomanagement am UKU, hebt die nachhaltigen Qualitäts- und Sicherheitsstandards hervor und betont das Ziel des Klinikums: die kontinuierliche Weiterentwicklung der Behandlungsqualität und die Fokussierung auf Patientensicherheit.
Herausragende Behandlungsschwerpunkte
Das UKU bietet eine breite Palette an spezialisierten Behandlungen in unterschiedlichen Fachrichtungen. Besonders empfohlen werden unter anderem die Gallenchirurgie und die Behandlung von Darmkrebs in der Allgemein- und Viszeralchirurgie, sowie die Hornhauterkrankungen und die refraktive Chirurgie in der Augenheilkunde. Auch in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, insbesondere bei Brustkrebs und Risikogeburten, wird das Klinikum hoch eingestuft. Weitere empfohlene Bereiche sind die Herzchirurgie, die Innere Medizin mit Schwerpunkten wie Diabetes und Kardiologie, sowie die Kinder- und Jugendmedizin, die sich unter anderem auf Diabetes und Neonatologie konzentriert. [2]
Das Universitätsklinikum Ulm ist das größte Klinikum zwischen Ost-Württemberg, Schwäbischer Alb, Bodensee und Allgäu. Jährlich behandelt das UKU rund 56.000 stationäre Patientinnen und bearbeitet fast 270.000 ambulante Quartalsfälle. Mit seinen 1.515 Betten und rund 8.500 Mitarbeitenden ist das Klinikum ein zentraler Gesundheitsdienstleister in der Region. Zudem studieren an der Medizinischen Fakultät der Ulmer Universität etwa 4.000 Studierende, was die enge Verzahnung von Forschung und Lehre unterstreicht.
Vergleich mit anderen führenden Kliniken
Im nationalen und internationalen Vergleich nimmt das UKU eine respektable Position ein. In einem globalen Ranking, das über 2.400 Kliniken aus 30 Ländern bewertet, belegt die Charité – Universitätsmedizin Berlin den ersten Platz in Deutschland und Rang sieben weltweit. Das Universitätsklinikum Heidelberg und das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München folgen auf den Plätzen zwei und drei. Diese Rankings, die auf Empfehlungen von Ärzten, Krankenhausmanagern und Patientinnen basieren, bieten wertvolle Orientierungshilfen für alle, die auf der Suche nach den besten medizinischen Einrichtungen sind. [3]
Das Universitätsklinikum Ulm hat sich nicht nur als exzellente medizinische Einrichtung etabliert, sondern auch als ein Ort, an dem patientenorientierte Behandlungsansätze und höchste Qualitätsstandards im Vordergrund stehen. Die kontinuierliche Verbesserung und die hohe Zufriedenheit der Patientinnen verdeutlichen, dass das UKU auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region spielen wird.