Schwarzwaldhochstraße: Verfallene Traumorte und ihre düstere Zukunft!

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Entdecken Sie die faszinierende Geschichte der Schwarzwaldhochstraße, wo einst prunkvolle Kurhäuser verfallen und im Fokus der Zukunft stehen.

Entdecken Sie die faszinierende Geschichte der Schwarzwaldhochstraße, wo einst prunkvolle Kurhäuser verfallen und im Fokus der Zukunft stehen.
Entdecken Sie die faszinierende Geschichte der Schwarzwaldhochstraße, wo einst prunkvolle Kurhäuser verfallen und im Fokus der Zukunft stehen.

Schwarzwaldhochstraße: Verfallene Traumorte und ihre düstere Zukunft!

In der malerischen Umgebung der Schwarzwaldhochstraße, die einst als beliebtes Reiseziel galt, erstrahlen heute viele Gebäude nicht mehr in ihrem alten Glanz. Alte Kurhäuser und Hotels, die bis in die 1990er Jahre Touristen und Prominenz wie Kaiserin Sissi und Nelson Mandela anlockten, sind mittlerweile stark verfallen und stehen als eindrucksvolle „Lost Places“ in der Region. Berichten zufolge, wie Tagesschau berichtet, sind nur noch wenige Einrichtungen in akzeptablem Zustand. Der Mummelsee und die Edelfuchs-Lodge sind positive Ausnahmen, während die meisten anderen Gebäude enorm unter dem Negativimage leiden.

Ein besonders trauriges Beispiel ist die Ruine des ehemaligen Kurhauses Hundseck, die durch den Orkan Lothar im Jahr 1999 schwer beschädigt wurde. Mehrere Besitzerwechsel später und die mangelhafte Pflege der aktuellen Eigentümer führten dazu, dass Teilabrisse angeordnet wurden. Die lokalen Behörden, die besorgt um die öffentliche Sicherheit sind, fordern gar einen Komplettabbruch des Gebäudes. Bevor dies jedoch geschehen kann, müssen die dort nistenden Fledermäuse bis Ende März 2025 umgesiedelt werden.

Der Verfall einer Ikone

Ein weiterer prominenter „Lost Place“ ist das Kurhaus Sand, welches seit etwa 30 Jahren geschlossen ist. Das Gebäude hat private Eigentümer, die eine Wiedereröffnung anstreben. Allerdings ist bisher kein Investor in Sicht, der das ehrgeizige Vorhaben in die Tat umsetzen könnte. Leonie Maderstein, Moderatorin von „SWR Aktuell 360 Grad“, zeigt in ihrem Beitrag, wie der Verwalter des Kurhauses Sand für den Erhalt des Gebäudes kämpft, doch das Vorankommen wird durch zahlreiche bürokratische Hürden erschwert. SWR Aktuell 360 Grad beleuchtet die Herausforderungen, denen er sich gegenübersieht.

Das Kurhaus Sand hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Ursprünglich 1845 als einfache Hütte für Waldarbeiter gegründet, blühte es nach dem Bau der badischen Eisenbahnlinie auf und wurde zum beliebten Ziel für Reisende. Nach dem Ersten Weltkrieg wechselte es mehrfach den Besitzer und wurde 1932 von Hoteliers als Wintersportresidenz betrieben. Der reguläre Hotelbetrieb stellte 1994 ein, und 2005 wurde das Kurhaus ganz geschlossen. Seitdem droht das Gebäude weiter zu verfallen, zumal es unter Denkmalschutz steht und sich im Besitz der Kurhaus Sand GmbH sowie der Stiftung „Paradiesbau auf Erden“ befindet, die sich für den Erhalt engagiert, wie auf bw24.de zu lesen ist.

Die Zukunft der Schwarzwaldhochstraße

Bevor man vergisst, dass die Schwarzwaldhochstraße einst als wunderschöne Reiseadresse galt, könnten die gescheiterten Kurhäuser ganz neue Impulse für den Tourismussektor bringen. Es besteht die Hoffnung, dass Kreativität und Investitionen endlich wieder frischen Wind in diese Region bringen. Während der Mummelsee und die Edelfuchs-Lodge weiterhin als Anziehungspunkte fungieren, bleibt abzuwarten, ob das Erbe der ehemaligen Touristenmagneten wie das Kurhaus Sand und das Schlosshotel Bühlerhöhe, welches bereits seit 15 Jahren geschlossen ist und in Privatbesitz ist, jemals wieder erstrahlen wird.

Aktuell ist die Zukunft ungewiss, doch die Schilderungen von künstlerischen Entdeckungen in den „Lost Places“ und die Schönheit des Schwarzwalds könnten vielleicht den Anstoß für eine Renaissance dieser vergessenen Orte geben.