Am 25. November 2025 wurden im Innenministerium in Stuttgart Förderbescheide für den Breitbandausbau übergeben, mit zweifelsohne erfreulichen Neuigkeiten für die digitale Infrastruktur in Baden-Württemberg. Der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl präsentierte Fördermittel in Höhe von insgesamt 153,8 Millionen Euro. Dies ist die größte Übergabe seit Beginn der Breitbandförderung im Land, wie baden-wuerttemberg.de berichtet.

Das Ziel dieses ambitionierten Projekts ist der flächendeckende Ausbau des schnellen Internets in mehreren Landkreisen sowie im Stadtkreis Freiburg. Gefördert werden die Landkreise Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Reutlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen. Insgesamt werden 2.929 Gebäude, darunter 48 Unternehmen, eine Schule und sieben öffentliche Einrichtungen, mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet, erläutert im.baden-wuerttemberg.de.

Breitbandförderung auf Rekordniveau

Die Förderung geht über die Jahrzehnte hinaus: Seit 2016 hat das Land bereits mehr als 3,2 Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert, was zu rund 3.700 geförderten Projekten und mehr als 580.000 erschlossenen Adresspunkten führte. Zusammen mit den Bundeszuschüssen summierten sich die Ausgaben auf fast sieben Milliarden Euro. Im aktuellen Doppelhaushalt 2025/2026 stehen jeweils weitere 1,1 Milliarden Euro für den Breitbandausbau bereit, berichtet cio-bw.de.

Besonders hervorzuheben ist die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG, die die höchste Förderung von über 11,5 Millionen Euro für Projekte in Oppenau und Hornberg erhalten wird. Zudem gibt es für die 66 Zuwendungsempfänger aus 21 Stadt- und Landkreisen insgesamt 123 neue Bewilligungsbescheide, die die Basis für neue Breitbandprojekte bilden.

Die digitale Zukunft in Baden-Württemberg

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Baden-Württemberg im Gigabit-Ausbau kontinuierlich vorankommt. Inzwischen haben 30.000 neue Glasfaseranschlüsse das Licht der Welt erblickt und beinhalten wichtige Anschlüsse für Schulen und Krankenhäuser. Mit einem Anstieg der gigabitfähigen Verbindungen auf 55 Prozent liegt das Land über dem Durchschnitt in Deutschland, was sich in einem vierten Platz unter den 13 Flächenländern niederschlägt, wie baden-wuerttemberg.de betont.

Diese umfassenden Maßnahmen zielen darauf ab, bestehende digitale Defizite zu beseitigen und eine zukunftssichere Infrastruktur zu schaffen. So erhalten unter anderem der Alb-Donau-Kreis und der Landkreis Ludwigsburg erhebliche Förderungen für neue Anschlüsse an Schulen und Krankenhäuser.

Der Weg in die digitale Zukunft wird somit mit Elan und Struktur weiter beschritten. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Entwicklungen auch in den kommenden Monaten durch weitere Bewilligungen und Projekte fortgeführt werden.