In Wangen findet ab dem 19. November das beliebte „Wangener Suppentöpfle“ wieder statt und versorgt Bedürftige mit einer warmen Mahlzeit. Das Motto „Miteinander Essen – Gemeinsam statt einsam“ wird dabei nicht nur groß geschrieben, sondern auch gelebt. Die Initiative, die von den christlichen Kirchen der Stadt organisiert wird, bietet Menschen mit niedrigem Einkommen eine kostenlose warme Suppe, Tee und Brot – ein Nachweis des Bedarfs ist erforderlich. Normalverdiener hingegen zahlen einen kleinen Beitrag von 4,50 Euro pro Portion.
Im katholischen Gemeindehaus St. Martin werden ab 11:30 Uhr bis zu 200 Eintöpfe ausgegeben, und das Team besteht aus drei engagierten Köchen sowie über 50 ehrenamtlichen Helfern. Klaus-Peter Müller, einer der Köche, bringt mit seinen 45 Jahren Erfahrung in der Gastronomie ein wertvolles Know-how mit, und dies ist seine erste Saison beim „Suppentöpfle“. Am ersten Tag der diesjährigen Saison wurden bereits 120 Teller der herzhaften Bauern-Kartoffelsuppe serviert, was den tollen Empfang deutlich unterstreicht. Die Veranstaltung findet jeden Mittwoch bis Ende Februar statt, und das Publikum kann sich auf schmackhafte, täglich wechselnde Gerichte freuen.
Ein langanhaltendes Engagement
Das „Wangener Suppentöpfle“ wurde bereits 1996 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem wichtigen Anlaufpunkt für sozial Bedürftige in der Region entwickelt. Die Suppe wird von 12 bis 13 Uhr serviert, und die Organisatoren haben sich zum Ziel gesetzt, die Menge der produzierten Suppe so zu kalkulieren, dass alles verteilt wird. Der gesamte Erlös dieser wohltätigen Aktion kommt sozialen Projekten zugute. Gleichzeitig ist dies auch eine Gelegenheit für die Teilnehmenden, sich zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen.
Die Veranstaltung füllte die Lücke, die soziale Isolation mit sich gebracht hat. Laut den Johannitern, einer renommierten Hilfsorganisation, ist es wichtig, solche Projekte zu fördern, um die Armut zu bekämpfen und den Menschen in schwierigen Lebenslagen unter die Arme zu greifen. Die Organisation kann auf ihre Transparenz und Effizienz bei der Mittelverwendung stolz sein und führt regelmäßige Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass die Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
Ein Teil der Gemeinde
Das „Wangener Suppentöpfle“ ist nicht nur ein Ort zum Essen, sondern auch eine Plattform, auf der Hilfseinrichtungen ihre Arbeit präsentieren können. Die Besucher dürfen sich außerdem auf Live-Musik freuen, die der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre verleiht. Während des letzten Programms hatten Bedürftige sogar die Möglichkeit, einen kostenlosen Haarschnitt zu bekommen – ein weiteres Zeichen für die umfassende Unterstützung, die hier angeboten wird.
Das Engagement der drei Köche und der vielen ehrenamtlichen Helfer verdient höchsten Respekt und zeigt, dass in Wangen ein Gefühl von Zusammenhalt herrscht. Die nächsten Vesperkirchen in Singen und Ravensburg öffnen im Januar, während Friedrichshafen erst im März wieder startet. Ein guter Grund, regelmäßig beim „Wangener Suppentöpfle“ vorbeizuschauen und die Gemeinschaft zu stärken!