Ein eindrucksvolles Abenteuer begann am frühen Samstagmorgen, als der 19-jährige Tobias Tischler aus Magstadt sich der Herausforderung eines 100-Kilometer-Laufs stellte. Um 7 Uhr ging es los, die Straßen waren menschenleer und die Luft frisch. Ausgerüstet mit einem Anderthalb-Liter-Rucksack voll Wasser, speziellen Gels, einer Banane und (nicht weniger wichtig) Gummibärchen, trat Tobias die Reise an, die vielen Läufer:innen als schier unmöglich erscheint. Tobias hatte zuvor nur auf 60 Kilometer trainiert und wusste, dass dies kein Zuckerschlecken werden würde. Nach 55 Kilometern spürte er erste Schmerzen und die Stimme in seinem Kopf flüsterte Gedanken ans Aufhören. Doch er kämpfte weiter, denn das Ziel war in Sicht.
Wie stuttgarter-nachrichten.de beschreibt, absolvierte Tobias zwei Marathon-Distanzen rund um Magstadt, bevor er die restlichen Kilometer auf der Laufbahn des Floschenstadions in Sindelfingen zurücklegte. Begleitet von Freunden, die ihn sowohl beim Joggen als auch auf dem Fahrrad unterstützten, konnte er sich auf seine Stärke verlassen. Diese Unterstützung und sein eiserner Wille halfen ihm, die mentalen Barrieren zu durchbrechen, die vielen Sportler:innen bekannt sind.
Den inneren Schweinehund besiegen
Das mentale Training war für Tobias von entscheidender Bedeutung. Monate zuvor hatte er auf Musik verzichtet, um sich auf den Lauf vorzubereiten und mental stark zu werden. endspurt-laufcoaching.com hebt hervor, dass es wichtig ist, Ziele zu setzen und die Fähigkeit zur Visualisierung des Erfolgs zu entwickeln. Tobias hatte sich auf die Frage konzentriert, wie er sich nach dem Überqueren der Ziellinie fühlen würde. Das half ihm, als es 25 Kilometer vor dem Ziel zu einem tiefen Zwischentief kam. Er wechselte seinen Motivations-Podcast gegen Musik und fand so zurück zur Energie.
Der „Race Day“ ist ein kritischer Moment, und es ist wichtig, gut vorbereitet zu sein. Laut bv-auek.de gehört dazu, sich einen durchdachten Plan zurechtzulegen. Die richtige Ausrüstung, wie leistungsfähige Laufschuhe und feuchtigkeitsabweisende Kleidung, sind unerlässlich. Tobias hatte sich nicht nur gut vorbereitet, sondern auch auf Alkohol und Ablenkungen verzichtet, um sich voll und ganz auf den Lauf konzentrieren zu können.
Erfolgserlebnis am Ziel
Als Tobias schließlich die Ziellinie überquerte, erlebte er ein unbeschreibliches Glücksgefühl – ein Moment, der all die Mühen wert war. „Ich wusste, dass ich es schaffen würde“, äußerte er seine Überzeugung im Nachhinein. Mentale Stärke und die Unterstützung seiner Freunde haben ihm geholfen, das Unmögliche möglich zu machen. Es ist nicht nur die körperliche Anstrengung, die zählt, sondern auch die mentale Vorbereitung und die Fähigkeit, durchzuhalten.
Tobias Tischler hat neue Maßstäbe gesetzt und beweist eindrucksvoll, dass man seinen inneren Schweinehund überwinden kann, wenn man sich gut vorbereitet und an sich glaubt. In jedem Lauf liegt nicht nur eine körperliche, sondern auch eine emotionale und mentale Herausforderung. Künftig werden noch viele Läufer:innen bei solchen Wettkämpfen von seinem Erfolgslauf inspiriert werden.