In den letzten Wochen haben die Sanierungsarbeiten an einer der stützenden Wände der B29 bei Winterbach für Aufregung gesorgt. Seit Ende Oktober 2025 sind Fugen- und Betoninstandsetzungsarbeiten im Gange, die vor allem von den ungünstigen Wetterbedingungen im November beeinflusst wurden. Wie krzbb.de berichtet, mussten aufgrund dieser Wetterkapriolen die ursprünglich geplanten Arbeiten erheblich verlängert werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart, zuständig für das Projekt, bittet dafür um Verständnis.

Ursprünglich sollten die Hauptarbeiten bis spätestens 22. November 2025 abgeschlossen sein. Doch die Hochwasserereignisse und die ständigen Regenfälle im vergangen Monat haben die Fortschritte stark verzögert. Nun ist angedacht, die Arbeiten bis zum 23. Dezember 2025 abzuschließen, während sich die Restarbeiten bis ins Frühjahr 2026 ziehen könnten.

Details zur Baustelle und Verhaltensregeln

Die Sanierungsmaßnahmen betreffen den Wirtschaftsweg auf der Südseite der B29, der aufgrund der Arbeiten verengt wird. Verkehr wird hierbei durch Baken geregelt, sodass Fußgänger und Radfahrer weiterhin passieren können. Landwirte sind rechtzeitig über alternative Wege informiert worden und können auf benachbarte Routen ausweichen. Die B29 selbst bleibt von den Bauarbeiten unberührt, was bedeutet, dass der Straßenverkehr dort keinen Einschränkungen ausgesetzt ist.

Die Maßnahme hat für den Bund einen finanziellen Rahmen von rund 60.000 Euro. Ziel der Arbeiten ist es, die Dichtigkeit der Fugen wiederherzustellen und die Standsicherheit der Stützwand auf lange Sicht zu sichern. Die Arbeiten werden ausschließlich abseits der Fahrbahn durchgeführt, was zusätzliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleisten soll. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat zu den Beeinträchtigungen während der Bauzeit ebenfalls Stellung genommen und bittet um Verständnis für die gesamte Situation.

Verkehrssicherheit im Fokus

Ein Thema, das nicht nur bei diesem Bauprojekt, sondern auch in der gesamten Infrastrukturplanung eine zentrale Rolle spielt, ist die Verkehrssicherheit. Die Ziele des Bundesverkehrsministeriums sind klar. Im Rahmen der Initiative „Vision Zero“ soll die Verkehrssicherheit in Deutschland weiter verbessert werden. Dabei wird sowohl auf die Fahrzeuge als auch auf die Verkehrsinfrastruktur geachtet. Wie das Bundesverkehrsministerium erklärt, reicht das Konzept von der Planungsphase bis zum Betrieb der Straßen.

Ein effektives Infrastruktursicherheitsmanagement, das seit 2021 auf dem europäischen Fernstraßennetz Standard ist, zielt darauf ab, Unfallschwerpunkte frühzeitig zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit zu ergreifen. Das alles geschieht in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren, die Verantwortung für den Verkehr tragen.

Ein gutes Händchen bei der Wahl der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen kann also nicht nur zu einem fließenden Verkehr, sondern auch zu einer deutlichen Reduktion von Unfällen führen. Und das ist ein Ziel, das uns alle betrifft!