Die Vorfreude auf die Buurefasnacht in Weil am Rhein wächst, denn die Veranstaltung, die seit 1281 urkundlich erwähnt wird, hat nicht nur eine große Tradition, sondern auch einen hohen Stellenwert in der Region. Die Feierlichkeiten werden vom 19. bis 22. Februar 2026 stattfinden und versprechen ein buntes Treiben, das Jung und Alt begeistert. Organisiert wird das Spektakel von der 1999 gegründeten IG Straßenfasnacht, die mittlerweile aus 20 Cliquen besteht und den Rahmen für ein abwechslungsreiches Programm bietet.

Der Auftakt der Buurefasnacht erfolgt am Donnerstag, den 19. Februar, mit den traditionellen Hemdglunkiumzügen in Weil am Rhein und Haltingen. Die Haltinger Glunkis versammeln sich um 18:15 Uhr, während die Weiler Narren um 19:15 Uhr auf dem Marktplatz erwartet werden. Der Hemdglunkiball in der Leopoldshalle beginnt um 19 Uhr und bildet den festlichen Rahmen für die ersten Feierlichkeiten. Auch am Freitag, den 20. Februar, geht es mit dem BuFaFri-Ball im katholischen Gemeindehaus ab 19 Uhr weiter.

Ein buntes Programm für Groß und Klein

Am Samstag, dem 21. Februar, wird das große Gugge-Monsterkonzert auf der Hauptstraße am Berliner Platz von 15 bis 23 Uhr stattfinden. Hier treten 20 Guggemusiken aus der Region sowie aus Koblenz und Mainz auf. Der Kinderumzug beginnt bereits um 12:30 Uhr und zieht ebenfalls zum Berliner Platz. Ab 18 Uhr laden verschiedene Musikgruppen und Stände zum Narrefescht am Altweiler Lindenplatz ein, bevor am Sonntag, den 22. Februar, der große Buurefasnachtsumzug um 13:30 Uhr die Höhepunkte der Feierlichkeiten krönt. Mit 137 Gruppierungen und rund 3500 Teilnehmern wird die Umzugsroute, die vom Berliner Platz zum Läublinpark und zurück führt, ein wahrer Augenschmaus.

Um die Veranstaltung zu finanzieren, werden Fasnachtsplaketten verkauft, und während der gesamten Feierlichkeiten steht ein vielfältiges kulinarisches Angebot von Fasnachtscliquen, Vereinen und gewerblichen Anbietern zur Verfügung. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und die Vorfreude in der Bevölkerung ist spürbar.

Tradition trifft auf Moderne

Die Fasnachtssaison in Weil am Rhein beginnt jedoch nicht erst im Februar. Ein bekanntes Ereignis ist das „Frauerächt“ der Wiler Rätschgosche, das am 5. März stattfindet und bereits die 50. Veranstaltung in diesem Jahr markiert. Zu den Umzügen am 6. März versammeln sich die Haltinger um 18:15 Uhr und die Weiler um 19:15 Uhr auf dem Marktplatz. Auch hier wird ein Hemdglunkiball der Wiler Mooswaldsiechä ab 19:30 Uhr in der Leopoldhalle gefeiert.

Diese Traditionen sind Teil des lebendigen Karnevals, der in Deutschland eines der bedeutendsten Feste darstellt. Er verwandelt Städte in Schauplätze voller Musik, Kostüme und Bräuche. In der Region wird die Feier als Fastnacht oder Fassenacht bezeichnet, während in anderen Teilen Deutschlands der Begriff Karneval oder Fasching verwendet wird. Jede Region hat ihre eigenen Ursprünge, Bräuche und Humor, was das kulturelle Erbe des Karnevals so vielfältig macht. Der Rheinische Karneval ist bekannt für seinen satirischen Spott, während die Schwäbisch-alemannische Fastnacht archaische Masken und Figuren präsentiert.

Der Karneval ist nicht nur ein Ausdruck von Lebensfreude, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Ereignis, das Touristen anzieht und Gemeinschaft fördert. Die Vorbereitungen und Festlichkeiten bieten die Möglichkeit, alte Traditionen in einem modernen Kontext zu erleben. Die Buurefasnacht in Weil am Rhein ist da keine Ausnahme und wird auch 2026 wieder ein Highlight im Veranstaltungskalender sein. Für weitere Informationen über die bevorstehenden Feierlichkeiten können Sie die Quelle konsultieren.

Wer mehr über die vielfältigen Traditionen und Bräuche des Karnevals erfahren möchte, findet in der Quelle spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung dieses einzigartigen Festes.