Es war eine bittere Nacht für die Fans von Borussia Dortmund, als die Mannschaft am Dienstagabend im Etihad Stadium gegen Manchester City mit 4:1 unterlag. Erling Haaland, der einst für Dortmund auf Torejagd ging, erzielte ein Tor und feierte das Treffer mit einer zurückhaltenden Geste, die die Stimmung perfekt widerspiegelte. Wie schwarzwaelder-bote.de berichtet, war es die erste Saisonniederlage für den BVB in der Champions League.
Dortmund startete zwar stark in die Partie, doch schnell rannten sie in die Defensive. Phil Foden erzielte bereits in der 22. Minute das 1:0 für die Gastgeber mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern. Diesen Schock momentierten die Mannen von Trainer Edin Terzić kaum, denn Haaland folgte kurz danach mit dem 2:0, nachdem Gregor Kobel einen ersten Schuss von Foden nicht festhalten konnte. Laut dem Torwart war die Leistung phasenweise einfach zu schwach, um gegen einen so starken Gegner bestehen zu können.
Ein Auf und Ab
Nationalspieler Nico Schlotterbeck, der nach einer Erkältung in die Startelf zurückkehrte, stellte fest, dass Dortmund „hochverdient“ verlor. In der ersten Halbzeit hatte Dortmund nur eine nennenswerte Chance, als Karim Adeyemi scheiterte. City zeigte sich in der Offensive gnadenlos und stellte die Schwächen in der Dortmunder Abwehr eindrucksvoll zur Schau. Die Außenbahnen blieben häufig offen, was den ärgerlichen Eindruck verstärkt.
Nach der Halbzeit erhöhten die Sky Blues den Druck weiter, und so fiel das 3:0 durch Foden, der in der 57. Minute seinen zweiten Treffer erzielte. Doch eine kleine Hoffnung keimte auf, als Waldemar Anton in der 72. Minute für Dortmund traf und auf 1:3 verkürzte. Der Assist kam von Julian Ryerson, der den Ball präzise in die Gefahrenzone spielte. Doch die Freude hielt nicht lange an, denn Rayan Cherki stellte in der Nachspielzeit mit seinem Treffer das Endergebnis von 4:1 her.
Rückblick auf die Gruppenphase
Trotz der Niederlage hat Dortmund nach der ersten Hälfte der Gruppenphase noch sieben Punkte auf dem Konto und gute Chancen auf die Playoffs. Einige der Spieler, darunter Schlotterbeck und Kobel, müssen sich nun ernsthaft Gedanken über die defensive Organisation machen. Während die Saison weitergeht, bleibt abzuwarten, ob Dortmund das nötige Rüstzeug findet, um auch gegen die ganz großen Clubs bestehen zu können.
Das nächste Spiel wird zeigen, ob die Schwarzgelben aus dieser Niederlage lernen und zurückschlagen können. Für die nächsten Wochen gibt es viel zu besprechen und zu analysieren. Die Zeit drängt – die Fans und die Mannschaft hoffen auf eine schnelle Wende in der bisherigen Saison.
Es bleibt spannend im internationalen Fußball und wie Sports Yahoo und Kicker berichten, wird das Team angefeuert, die nächsten Spiele besser zu gestalten und die Liga zu rocken.