Ein spannendes Duell in der Europa League fand gestern zwischen dem SC Freiburg und Viktoria Pilsen statt. Beide Teams eilten ungeschlagen durch die Gruppenphase und trafen in der Doosan Arena in Tschechien aufeinander. Das Ergebnis, ein torloses 0:0, spiegelt die intensive Konkurrenz wider, die beide Mannschaften auf dem Platz zeigten. Die Freiburger stehen damit mit 11 Punkten auf Platz drei, während Pilsen mit 9 Punkten auf Platz acht bleibt, wie SWR berichtet.
Zu Beginn des Spiels hatten die Badener Schwierigkeiten mit dem hohen Pressing der Gastgeber. Dieses führte zu zahlreichen Ballverlusten, die dem Spielverlauf von Freiburg anfangs nicht förderlich waren. Junior Adamu hatte in der ersten Halbzeit zwei ordentliche Chancen, konnte jedoch weder das Außennetz (18.) treffen noch den Pilsener Torwart Florian Wiegele überwinden (25.). Im Gegensatz dazu kam Pilsen in den ersten 30 Minuten kaum zu nennenswerten Chancen, stellte die Defensive der Freiburger jedoch vor Herausforderungen.
Freiburgs Abwehrmann Noah Atubolu**
Noah Atubolu, der Freiburger Keeper, war der entscheidende Mann an diesem Abend. Er zeigte nicht nur Reflexe, sondern verhinderte auch, dass ein misslungenes Abwehrspiel zu einem Tor von Pilsen führte (36.). Besonders beeindruckend war seine Rettung eines Volleys von Cheick Souaré in der 37. Minute, das gefährlich über die Querlatte flog. Weitere Paraden gegen Kopfbälle und Schüsse von Matej Vydra und Prince Kwabena Adu (42.) zeigten, dass Atubolu in Topform war und den Freiburger Kasten sauber hielt.
In der zweiten Halbzeit gelang es Freiburg, das Spiel mehr unter Kontrolle zu bringen. Dennoch kamen die Gegner aus Pilsen immer wieder zu gefährlichen Fernschüssen. Atubolu ließ keine Chance ungenutzt und parierte einen strammen Schuss von Amar Memic aus 20 Metern (58.). Auf der anderen Seite taten sich die Freiburger im Angriff weiterhin schwer. Igor Matanovic scheiterte an Wiegele (53.), und Johann Manzambi traf nur den Pfosten (74%).
Form der Teams und Ausblick**
Die letzten drei Spiele von Viktoria Pilsen waren nicht nach Plan verlaufen. Nach einem Sieg gegen Teplice (2-1) brachen sie in den Folgepartien ein und spielten gegen Fenerbahce (0-0), verloren gegen Slavia Prag (3-5) und mussten sich mit einem 3-3 gegen Jablonec begnügen, nachdem sie eine 2-0-Führung verspielt hatten, so Sportsmole. Auch Freiburg hatte zu kämpfen, nachdem sie zuletzt gegen Bayern München mit 2-6 verloren hatten. Trotzdem blieben sie in der Europa League ungeschlagen, mit drei Siegen aus vier Spielen, darunter ein wichtiger 3-1-Sieg gegen Nice.
Mit Blick auf die kommende Zeit müssen beide Mannschaften ihre Form finden, um in der Europa League weiterhin konkurrenzfähig zu sein. Freiburg zeigt sich als stabil, während Pilsen wieder in die Spur finden möchte. Eins ist sicher: beide Teams haben das Zeug dazu, in den kommenden Spielen für Furore zu sorgen. Für weitere Informationen zur Europa League, schauen Sie auf kicker vorbei.