Heute, am 3. Dezember 2025, sind in Deutschland wieder zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus ins Leben gerufen worden. Die Aktionen zeigen, dass das Thema mehr denn je aktuell ist und den Menschen am Herzen liegt. Eine Umfrage von Insa zeigt, dass immer weniger Bürgerinnen und Bürger Hemmungen haben, die AfD zu wählen. Dies sorgt für Besorgnis und mobilisiert viele zu Protestaktionen in ganz Deutschland. News.de berichtet, dass die Demonstrationen in verschiedenen Bundesländern geplant sind, um ein starkes Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen.
In mehreren Städten gibt es heute folgende Aktionen: In Köln wird unter dem Motto „Wir stehen zusammen“ protestiert. Auch Online-Events sind Teil der Mobilisierung gegen rechte Hetze. Diese Rahmenveranstaltungen bieten eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Aktivistinnen und Aktivisten. Zusätzlich sind zahlreiche weitere Termine in den kommenden Wochen geplant, um den fortwährenden Widerstand zu stärken. Wikipedia weist darauf hin, dass die Proteste gegen die AfD und deren Einfluss auf die Gesellschaft an verschiedenen Orten bereits in diesem Jahr anstanden.
Vielfältige Aktionen in den Städten
In Baden-Württemberg fanden bereits zahlreiche Proteste statt, darunter ein offenes Plenum der Studierenden in Freiburg und ein AfD-Boykott zur Landtagswahl in Stuttgart. Auch in Bayern versammelten sich viele Menschen, um gegen die AfD zu demonstrieren. In München ist heute eine große BuntDemo geplant, die für verschiedene Meinungen und Perspektiven steht. In Hamburg wird ein Kennenlerntreffen der Seebrücke stattfinden, das sich ebenfalls gegen rechte Strömungen richtet. Tagesschau berichtet von über 60 Städten, in denen Proteste gegen den Rechtsruck in Deutschland stattfinden, und das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Die Mobilisierung geht weit über die Städte hinaus. Online-Events bieten die Möglichkeit, auch aus der Ferne aktiv zu werden und sich gegen den wachsenden Einfluss der AfD zu positionieren. Ein Beispiel ist ein Treffen der Bremer Lokalgruppe mit dem Titel „AfD-Verbot Jetzt!“, das bereits am 1. Dezember stattfand. Solche Veranstaltungen bringen Menschen zusammen und zeigen die Entschlossenheit, sich gegen intolerante Ideologien zu solidarisieren.
Ein starkes Zeichen setzen
Die Proteste sind nicht nur ein einmaliges Ereignis, sie sind Teil einer breiteren Bewegung, die laut Experten als dritte Welle prodemokratischer Proteste eingestuft wird. Lisa Bogerts, eine bekannte Protestforscherin, hebt hervor, dass diese Demonstrationen der Regierung signalisieren, dass die Bevölkerung wachsam ist und die gesellschaftlichen Entwicklungen kritisch begleitet. Dieser Druck von Seiten der Zivilgesellschaft ist nötig, um die Normalisierung von rechtsextremen Positionen zu verhindern.
Die heute stattfindenden Demos sind ein klarer Ausdruck dieser Haltung. Die Rufe nach mehr Demokratie und Toleranz sind laut und deutlich zu vernehmen. In einer Zeit, in der rechtsextreme Ansichten zunehmend salonfähig werden, ist dieser Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern mehr als wichtig, um ein starkes Zeichen zu setzen.