Ein spannendes Fußballspiel endete für den SC Freiburg mit einer herben 2:6-Niederlage gegen den FC Bayern München. Heute in der Münchner Arena gab es für die Breisgauer sowohl Lichtblicke als auch Schattenseiten, die das Team in den kommenden Wochen begleiten werden. Zur Halbzeit stand es noch unentschieden 2:2, doch nach dem Seitenwechsel konnte das Team von Trainer Julian Schuster die Leistung nicht aufrechterhalten und kassierte letztlich vier Tore.

Die Partie begann für Freiburg vielversprechend, als sie in den ersten Minuten gleich zwei Treffer erzielten. Matthias Ginter sprach im Nachgang von einem guten Start, bedauerte jedoch, dass sie den Vorsprung nicht bis zur Halbzeit halten konnten. In den letzten sieben Bundesligaspielen hat Freiburg nur einen einzigen Sieg feiern können und findet sich mit der aktuellen Tabellenposition auf Platz zehn im gefüllten Mittelfeld der Bundesliga wieder.

Schuster blickt positiv in die Zukunft

Trainer Julian Schuster versuchte, den Mut des Teams trotz der Niederlage aufrechtzuerhalten. Er lobte die hohen Balleroberungen und den mutigen Start, der dem Team anfangs große Hoffnungen machte. Dennoch war es in der zweiten Halbzeit, wo Freiburg nicht mehr mit dem gleichen Niveau mithalten konnte. Maximilian Eggestein äußerte sich zu den Problemen in der Defensive, insbesondere der Anfälligkeit gegen die Flügelspieler von Bayern, was sich in der zweiten Halbzeit deutlich bemerkbar machte.

Wichtig ist auch die Statistik: Freiburg hat in 26 Anläufen in München noch nie gewonnen, und Bayern hat in dieser Saison noch kein einziges Ligaspiel verloren. Das macht die Herausforderung umso größer.

Ausblick auf die kommenden Wochen

Für die Freiburger stehen nun spannende Spiele bevor: Am 27.11.2025 treffen sie in der Europa League auf Viktoria Pilsen, gefolgt von einem Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz 05 am darauffolgenden Wochenende. Schuster rechnet nach dem vorangegangenen Spiel mit einer schnellen Rückkehr zur Form und sieht noch Potenzial für positive Entwicklungen in der Mannschaft.

Die gestrige Begegnung zeigt, dass Freiburg das Zeug hat, ein ernstzunehmender Gegner zu sein, auch wenn die Ergebnisse aktuell nicht das widerspiegeln, was die Mannschaft leisten kann. Die nächsten Partien werden entscheidend sein, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren und das Selbstvertrauen zurückzugewinnen.

Für weitere Informationen zum Spieldetails und Statistiken, werfen Sie einen Blick auf die Berichterstattung von SWR, Yahoo Sports und Kicker.