Ein neuer Glanz lebt in der deutschen Marathonlauf-Szene! Der Vize-Weltmeister Amanal Petros hat beim Valencia-Marathon am 7. Dezember 2025 einen fantastischen neuen deutschen Rekord aufgestellt. Mit einer beeindruckenden Zeit von 2:04:03 Stunden verbesserte er den davor bestehenden Rekord von Samuel Fitwi um ganze 53 Sekunden. Der Kenianer John Korir gewann das Rennen mit einer Spitzenzeit von 2:02:25 Stunden und sicherte sich somit den ersten Platz, während Petros über das Ziel in 2:04:03 Stunden als Zweiter lief. Schwarzwälder Bote berichtet von der Aufholjagd Petros‘, der nach 25 Kilometern zunehmend auftrainierte und in der zweiten Streckenhälfte die Konkurrenz hinter sich ließ.

Die Freude über seinen Rekord war bei Petros groß. Er bezeichnete seine Leistung als „schönen Jahresabschluss“. Zuvor hatte er bereits in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Tokio eine Silbermedaille gewonnen und sich in Berlin mit einem deutschen Halbmarathon-Rekord von 59:31 Minuten einen Namen gemacht. Petros hatte sich in einem Höhentrainingslager in Kenia bestens vorbereitet und sein Durchhaltevermögen in Valencia unter Beweis gestellt, indem er sich im Verfolgerfeld zurückhielt und dann zu einer beeindruckenden Aufholjagd ansetzte. Sportschau hebt hervor, dass Petros auf seine Stärke vertrauen konnte und die anderen Athleten in der zweiten Hälfte des Rennens überholte.

Die Konkurrenz schläft nicht

Neben Amanal Petros zeigte auch Hendrik Pfeiffer eindrucksvolle Leistungen und lief mit einer persönlichen Bestzeit von 2:06:46 Stunden auf den elften Platz – und das zum ersten Mal unter der 2:07-Stunden-Marke. Samuel Fitwi, der den vorherigen Rekord hielt, landete mit einer Zeit von 2:07:01 Stunden auf dem zwölften Platz. Das diesjährige Rennen war damit ein weiteres Beispiel für die kontinuierlichen Verbesserungen im deutschen Marathonlauf, denn in den letzten fünf Jahren fielen die deutschen Rekorde beim Valencia-Marathon gleich fünfmal. Diese beeindruckenden Leistungen machen deutlich, dass die Athleten hier hoch im Kurs stehen. Wikipedia listet die besten Leistungen im deutschen Marathonlauf und zeigt, wie Petros nun eine der schnellsten Zeiten in die ewige Bestenliste eintragen konnte.

Natürlich gab es bei den Frauen auch spannende Ergebnisse: Joyciline Jepkosgei aus Kenia sicherte sich den Sieg mit 2:14:00 Stunden und positionierte sich damit auf Platz vier der schnellsten Läuferinnen der Geschichte. Auch wenn Gesa Felicitas Krause nach 30 Kilometern aufgeben musste, bleibt der Valencia-Marathon eine Plattform, auf der Rekorde gebrochen werden und der sich stetig verschärfende Wettbewerb zwischen den Athleten zu neuen Höchstleistungen führt.