Heute ist der 1.03.2026 und die Vorfreude auf die Paralympischen Winterspiele in Italien steigt. Besonders stolz ist die Stadt Hechingen, denn Jochen Gehring wurde als Physiotherapeut und Osteopath für das „Team D“ nominiert. Die Nominierung kam durch Justus Wolf, dem Cheftrainer der Nationalmannschaft Para Ski alpin des Deutschen Behindertensportbunds. Gehring ist keine unbekannte Größe im Spitzensport, denn er betreut seit sechs Jahren die Athletinnen und Athleten der deutschen Para-Nationalmannschaft Ski alpin in seiner Praxis „Körperbau“ in Balingen. Diese Nominierung ist nicht nur eine persönliche Auszeichnung für ihn, sondern auch eine Bestätigung seiner professionellen Qualifikationen, da er die DOSB-Lizenz (Deutscher Olympischer Sportbund) erworben hat.
Jochen Gehring wird während der Paralympischen Spiele, die vom 6. bis 15. März stattfinden, zusammen mit drei weiteren Physiotherapeuten und vier Ärzten die physische Gesundheit von 40 Athleten und acht Guides überwachen. Er wird im olympischen Dorf in Cortina d’Ampezzo wohnen und am 3. März anreisen. Seine Familie ist stolz auf diese Nominierung, und Gehring selbst schätzt es, dass die Spiele in Europa stattfinden. Er ist optimistisch, was die Medaillenchancen des Teams angeht, insbesondere bei den alpinen Skiläufern, wo fünf Medaillen angestrebt werden.
Die Rolle der Osteopathie im Spitzensport
Die Bedeutung der Osteopathie im Spitzensport wird zunehmend anerkannt, insbesondere bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen. Dr. Stefan Pecher, ein ehemaliger Teamarzt der Nordischen Kombination im Deutschen Skiverband, hebt die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betreuung der Athleten hervor. Hierbei spielt die enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Physiotherapeuten und Osteopathen eine entscheidende Rolle. Osteopathie wird als ergänzender Ansatz zur frühzeitigen Erkennung und zum Ausgleich von Belastungen beschrieben, was für die Regeneration und Leistungsfähigkeit der Athleten von zentraler Bedeutung ist.
Jochen Gehring, der als Osteopath und Physiotherapeut tätig ist, betont die Wichtigkeit präventiver Therapien, die besonders im paralympischen Sport von Bedeutung sind. Individuelle Therapieansätze sind nötig, um den unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen der Athleten gerecht zu werden. Er sieht die Osteopathie als festen Bestandteil im modernen Spitzensport und erwartet, dass ganzheitliche Ansätze in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen werden. Ein Podcast, in dem Dr. Pecher und Gehring über ihre Erfahrungen und die Rolle der Osteopathie im Spitzensport sprechen, wird bald veröffentlicht.
Blick hinter die Kulissen
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina d’Ampezzo finden vom 6. bis 22. Februar statt, während die Paralympischen Spiele direkt im Anschluss vom 6. bis 15. März angesetzt sind. Mitglieder des Bundesverbands Osteopathie e.V. (bvo) wie Jochen Gehring unterstützen das „Team Deutschland“ während dieser Wettbewerbe. Die Osteopathie wird nicht nur zur optimalen körperlichen Vorbereitung, sondern auch zur mentalen Unterstützung der Athleten eingesetzt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Olympia-Team zeigt, wie wichtig es ist, alle Aspekte der Athletenbetreuung zu berücksichtigen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Wer mehr über die Arbeit der Osteopathen im Spitzensport erfahren möchte, sollte den bevorstehenden Podcast nicht verpassen. Jochen Gehring und Dr. Pecher werden dort weitere Einblicke in die entscheidende Rolle der Osteopathie und die Herausforderungen im Spitzensport geben.
Für interessierte Leser sind die Informationen über die Osteopathie und deren Bedeutung im Spitzensport unter diesem Link zu finden. Zudem bietet der Bundesverband Osteopathie e. V. auf ihrer Webseite umfassende Informationen und Kontaktmöglichkeiten an, die unter diesem Link verfügbar sind. Die Nominierung von Jochen Gehring bringt die Wichtigkeit von Fachwissen und Erfahrung in den Fokus, um Athleten auf höchstem Niveau zu betreuen.