Die TSG Balingen hat einen neuen Trainer gefunden: Michael Schilling wird im Sommer 2026 das Zepter als Cheftrainer übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Murat Isik an, der seinen Abschied bereits angekündigt hat. Schilling, der zuvor beim 1. FC Rielasingen-Arlen tätig war, bringt eine Fülle an Erfahrung mit, die er in seiner bisherigen Karriere gesammelt hat. Seine zweite Amtszeit in Rielasingen begann im Sommer 2025, nachdem er das Team bereits von 2018 bis Dezember 2022 erfolgreich trainiert hatte, wobei er 2020 den südbadischen Pokal gewann. Nach seiner Zeit in Rielasingen war er kurz beim FV Ravensburg aktiv, bevor er einen Vertrag in der Schweiz bei der Spielvereinigung Schaffhausen abschloss und 2025 zu Rielasingen zurückkehrte. Die TSG Balingen, die sich derzeit im Abstiegskampf der Regionalliga befindet, hat nach Isiks Ankündigung umgehend nach einem neuen Trainer gesucht (Schwarzwaelder Bote).

Bei der Auswahl des neuen Trainers setzte die TSG auf eine strukturierte Vorgehensweise. Insgesamt wurden rund 50 Namen in die engere Wahl gezogen, die dann auf etwa 20 Kandidaten reduziert wurden. Nach persönlichen Gesprächen blieben schließlich rund acht Übungsleiter übrig, die für die TSG in die engere Auswahl kamen. Die Verantwortlichen waren mit der Anzahl und Qualität der Bewerbungen sehr zufrieden und schätzten die Gespräche als qualitativ hoch ein. Michael Schilling, der 49 Jahre alt ist, hat bereits klare Vorstellungen von seiner Arbeit und sieht den familiären Zusammenhalt sowie die Professionalität des Vereins als entscheidende Faktoren für seine Entscheidung, sich zu bewerben (Schwäbische).

Vision und Strategie

Schilling hat sich zum Ziel gesetzt, den bestehenden Kader größtenteils zusammenzuhalten und plant, fünf Spieler aus der U23 in die erste Mannschaft zu integrieren. Seine Philosophie umfasst eine individuelle sowie kollektive Weiterentwicklung der Spieler. Er steht für mutigen und offensiven Fußball und möchte, dass seine Mannschaft Verantwortung übernimmt und aktiv gestaltet. Mit seiner A-Lizenz ist Schilling sowohl für den Klassenerhalt in der Regionalliga als auch für einen möglichen Neustart in der Oberliga qualifiziert. Diese Entscheidung für ihn ist langfristig angelegt, um das in den letzten zweieinhalb Jahren Aufgebaute zu stabilisieren und weiterzuentwickeln (Schwäbische).

Die TSG Balingen befindet sich aktuell in einer kritischen Phase, da der Verein gegen den Abstieg in der Regionalliga Südwest kämpft. Die frühzeitige Klärung der Trainerfrage soll dabei helfen, Planungssicherheit zu schaffen. Michael Schilling, ausgebildet im Nachwuchsbereich des FC St. Gallen und des FC Winterthur, versteht die Anforderungen im Übergang vom Jugend- in den Herrenfußball, was für die TSG von großem Vorteil sein könnte. Für weitere Informationen zu Trainerwechseln in der Regionalliga Südwest können Sie hier klicken.