In Freudenstadt tut sich was: Die Gaststätte auf dem Kienberg hat neue Besitzer! Alexandra Andres und Philippe Frickert werden die Geschicke des beliebten Lokals ab dem 1. Mai 2026 in ihre Hände nehmen. Oberbürgermeister Adrian Sonder gab diesen Neuanfang kürzlich gemeinsam mit dem Gastronomen-Paar bekannt. Der Gemeinderat hat beschlossen, das Lokal an die beiden zu verkaufen, und ein Notartermin für den Verkauf steht schon bald an.
Andres und Frickert, die bereits mit ihrem Cateringunternehmen „Aufgetischt“ in Baiersbronn Erfahrung gesammelt haben, planen ein umfassendes Konzept. Das neue Café und Restaurant wird nicht nur leckere Speisen anbieten, sondern auch Kochkurse veranstalten. Die Umbauarbeiten sollen schon sehr bald beginnen, und dafür wird ein Baugesuch vorbereitet. Das Lokal, das über einen spektakulären Panoramablick auf Freudenstadt verfügt, wird erheblich modernisiert – die Innengestaltung wird komplett überarbeitet, und die Wand zur Terrasse wird versetzt.
Veränderungen und neue Ideen
Das Café am Friedrichsturm, welches seit etwa einem Jahr nicht betrieben wird, wird ebenfalls von Frickert und Andres übernommen. Gerechnet wird mit einer Wiedereröffnung zur gleichen Zeit wie die Gaststätte am Kienberg. Das Café wird nach den geplanten Änderungen Platz für rund 120 Gäste bieten, sowohl drinnen als auch auf der Sonnenterrasse. Die neue Speisekarte wird Frühstück, durchgehend warme Küche und abendliche Vesper-Angebote umfassen. Veranstaltungen auf der benachbarten Liegewiese stehen ebenfalls auf der Agenda – für die neuen Betreiber gibt es einiges zu tun!
An der Geschichte des Cafés zeigt sich, dass es 1968 eröffnet wurde und bereits mehrere Besitzerwechsel erlebte. Zuletzt firmierte es unter dem Namen „Friedrichs am Kienberg“, doch ein neuer Name ist bereits in Planung. Dabei betont Oberbürgermeister Adrian Sonder die Wichtigkeit beider Gastronomiebetriebe für die Stadt und zeigt sich optimistisch über die Investitionen der neuen Betreiber. „Das ist ein wichtiges Signal für Freudenstadt“, so Sonder.
Wirtschaftsförderung in Freudenstadt
Die Neugestaltung der Gastronomielandschaft ist Teil einer größeren wirtschaftlichen Initiative in Freudenstadt. Die Stadt verfolgt ein aktives Wirtschaftsförderungsprogramm, das die Standortentwicklung und das Standortmarketing unterstützt. Laut der Webseite der Stadt Freudenstadt spielt die Wirtschafts-förderung eine zentrale Rolle, um die lokale Wirtschaft anzuregen und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen zu fördern. Diese Schritte sind unerlässlich, um Freudenstadt als attraktiven Standort für Unternehmer und Besucher gleichermaßen zu positionieren.
Mit diesem frischen Wind im Gastronomiebereich könnte Freudenstadt schon bald ein beliebter Ort für Genießer und Besucher werden. Dass die neuen Betreiber die große Herausforderung annehmen, zeigt ihr Engagement für die Stadt und deren kulinarische Zukunft.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Pläne von Andres und Frickert entwickeln und welche neuen Akzente sie im Gastronomiemarkt setzen werden.
Für weitere Informationen, schauen Sie doch einmal bei SWP vorbei oder werfen Sie einen Blick auf Schwarzwälder-Bote. Für tiefere Einblicke in die Wirtschaftsförderung in Freudenstadt können Sie auch die Seite Freudenstadt besuchen.