In der Welt der Energieversorger gibt es Neuigkeiten aus der Abrechnungsplattform TAP. Diese hat kürzlich gleich vier neue Stadtwerke als Partner gewonnen: Altensteig, Freudenstadt, Tauberfranken und Wertheim. Damit erhöht sich die gesamte Anzahl der Partner auf 33, was die TAP-Gemeinschaft weiter stärkt. energie.de berichtet, dass durch die neuen Partnerschaften über 300.000 weitere Zählpunkte hinzukommen, sodass die Gesamtzahl der über die Plattform abgerechneten Zählpunkte auf mehr als 13 Millionen steigt.

Was macht TAP so besonders? Die Plattform dient der Abbildung der Kernprozesse für die unterschiedlichen Marktrollen wie Lieferant, Netz- und Messstellenbetreiber in den Bereichen Gas, Strom, Wärme, Wasser und Non-Commodity. Der Fokus liegt auf der Standardisierung und Automatisierung, um sowohl die Prozesskosten zu senken als auch die Entwicklungszeiten zu verkürzen. Geschäftsführer Jan-Wilm Buschkamp zeigt sich erfreut über das Vertrauen der neuen Partner und hebt deren wertvollen Input hervor.

Ein starkes Fundament für kleinere Stadtwerke

Die TAP-Plattform ist so konzipiert, dass sie insbesondere kleineren und mittleren Stadtwerken Vorteile bietet, sei es in Bezug auf Leistungsfähigkeit, Stabilität, Planbarkeit oder Skalierung. Die technologische Basis stellt das bewährte SAP S/4HANA dar, und die Entwicklung erfolgt gemeinsam mit Accenture, einem der führenden Unternehmen in der Branche.

Der Wandel in der Energie- und Versorgungswirtschaft ist unaufhaltsam, und anpassungsfähige Systeme sind gefragt. arvato-systems-energy-portfolio.de hebt hervor, dass die Cloud-Abrechnungsplattform AEP.EnerS4 auf SAP S/4HANA Utilities setzt und einen modularen Aufbau mit individueller Flexibilität bietet. Kunden können zwischen standardisierten Lösungen und individuellen Anpassungen wählen, um ihren spezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Rolle von Cloud-Technologien in der Energiebranche

Die Vorteile der Digitalisierung liegen auf der Hand. RWE geht in diesem Zusammenhang mit gutem Beispiel voran und setzt auf „RISE with SAP“, um seine IT-Landschaft zu modernisieren. Ein Bericht von sap.com zeigt, dass RWE auf SAP S/4HANA Cloud Private Edition setzt, um der Energiewende den entscheidenden Schub zu geben. Die Entscheidung fiel nicht ohne Grund: Mit stabilen Systemen und minimalen Ausfallzeiten will RWE für die Zukunft bestens gerüstet sein.

Die Implementierung zielt darauf ab, die SAP-Landschaft zu verschlanken und cloud-native Lösungen einzuführen. Die dahinterstehende Clean Core Strategie bedeutet, Eigenentwicklungen von SAP-Systemen zu befreien, um neue Lösungen und Dienstleistungen effizienter zu nutzen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Digitalisierung und Standardisierung in der Energiebranche nicht nur gefordert, sondern auch aktiv vorangetrieben wird. Mit Plattformen wie TAP und innovativen Lösungen wie AEP.EnerS4 wird die Energieversorgung der Zukunft nicht nur stabiler, sondern auch flexibler in der Gestaltung von Geschäftsprozessen.