Am Samstagabend wird die SAP Arena in Mannheim Schauplatz eines spannenden Basketball-Duells, wenn die Telekom Baskets Bonn auf die MLP Academics Heidelberg treffen. Anpfiff ist um 20 Uhr und die Arena hat Platz für bis zu 15.000 Zuschauer. Die Baskets sind nach einem herben Rückschlag in der letzten Partie motiviert, gegen Heidelberg endlich wieder einen Sieg zu erringen und sich damit einen Platz unter den besten Mannschaften zu sichern. In einem zuvor stattgefundenen Spiel gegen den FC Bayern München mussten die Bonner eine bittere Niederlage von 55:83 hinnehmen, was – laut Rundschau Online – zum Teil auf Nervosität und die beeindruckende Kulisse zurückzuführen ist.

Ein großes Sorgenkind der Telekom Baskets bleibt die Dreierquote. Diese war im Spiel gegen Bayern katastrophal, lediglich 10,5% (2/19) der Würfe fanden das Ziel, was in der Gesamtsaison nur auf miese 25% (54/216) hochgerechnet werden kann. Im Vergleich dazu haben die Heidelberg Academics eine Dreierquote von 31,5% (64/203) erzielt. Ein klarer Vorteil für die Gäste, die sich auch in der Champions League aktuell stark präsentieren – zuletzt brachten sie Legia Warschau mit 88:83 nach zwei Verlängerungen nieder.

Spieler im Fokus

Wenn wir auf die Schlüsselspieler blicken, fällt der Blick sofort auf Damariae Horne von Heidelberg, der in seinem letzten Spiel 31 Punkte erzielte und damit seinen Schnitt von 14,0 Punkten pro Partie aufrecht erhält. Doch auch Bonn kann auf Talente bauen. Grayson Murphy hat diese Saison durchschnittlich 12,9 Punkte, 7,1 Assists und 4,8 Rebounds. Alijah Comithier kommt als sechster Mann ebenfalls auf 12,9 Punkte und könnte der Mannschaft von Trainer Borko Radović entscheidende Impulse geben.

Joel Aminu wird nach seiner punktlosen Leistung gegen Bayern voraussichtlich erneut starten, was für die Bonner von großer Bedeutung sein könnte, um die richtige Stimmung fürs Spiel zu finden. Die Bonner müssen vor allem aufpassen, dass sie ihre Fehlerquote nicht weiter in die Höhe treiben, da beide Teams in der priorisierten Vorwoche bereits durch hohe Ballverluste auffielen. Das letzte Spiel, das die beiden Mannschaften bestritten, endete leider mit einem knappen Sieg für Heidelberg, als man noch dreieinhalb Minuten vor Spielende einen Rückstand von 12 Punkten aufholte, bevor es für Bonn letztlich nicht reichte.

Die Playoff-Hoffnungen

Die Bedeutung dieses Spiels kann für die Bonn Baskets nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein Sieg gegen Heidelberg wäre nicht nur für den Moment, sondern würde auch helfen, um den Anschluss an die Playoff-Plätze in der Tabelle zu wahren. Aktuell ist die Situation angespannt, und jeder Punkt kann entscheidend für das Saisonziel sein. Zudem lässt sich mit Spannung beobachten, wie sich die statistischen Werte im Vergleich zu den bisherigen Spielen präsentieren und ob die Baskets an ihrer schwachen Dreierquote arbeiten können.

Mit Blick auf die weitere Saison und mögliche Verbesserungen stehen die Chancen für die Telekom Baskets Bonn noch gut – die richtige Einstellung und etwas mehr Selbstvertrauen könnten den Weg zurück auf die Erfolgsstraße ebnen. Ob sie gegen Heidelberg ihr Können zeigen können, bleibt abzuwarten. Auch die Basketball-Gemeinde ist gespannt, was das Duell in Mannheim bringen wird.