In den letzten Jahren hat die Forschung zu psychischen Erkrankungen kräftig an Fahrt aufgenommen. Eine neue Studie, geleitet von Johannes Lemke von der Leipziger Universitätsmedizin, offenbart, dass tatsächlich das Gen GRIN2A in bestimmten Fällen die alleinige Ursache für Erkrankungen wie Schizophrenie und Depressionen sein kann. Diese Erkenntnisse, die jetzt im Fachmagazin Molecular Psychiatry veröffentlicht wurden, werfen ein neues Licht auf die bisherigen Annahmen, die von zahlreichen polygenen Ursachen ausgingen. Bislang wussten wir, dass psychische Probleme oft in Familien vorkommen und Vererbung eine Rolle spielt. Doch diese Studie zeigt, dass es manchmal nur ein einziges Gen braucht, um schwerwiegende Folgen zu haben, wie MDR berichtet.

Für die Untersuchung wurden Daten von 121 Personen mit Mutationen im GRIN2A-Gen ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass die Erkrankungen häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter auftauchen und nicht erst im Erwachsenenleben, wie es oft der Fall ist. Betroffene zeigen keinerlei zusätzlichen Auffälligkeiten wie Epilepsie oder geistige Behinderungen, sondern ausschließlich psychiatrische Symptome. Dies macht die Diagnostik und die damit verbundene Behandlung nicht gerade einfacher, weshalb die Ergebnisse immense Bedeutung für die klinische Praxis haben könnten.

Die Rolle von GRIN2A

Das GRIN2A-Gen ist dafür zuständig, die elektrische Erregbarkeit von Nervenzellen zu regulieren. Einige Mutationen können zur Hemmung des NMDA-Rezeptors führen, der für die Signalübertragung im Gehirn von wesentlicher Bedeutung ist. In diesem Zusammenhang ist das Nahrungsergänzungsmittel L-Serin interessant, das den NMDA-Rezeptor aktivieren und somit möglicherweise psychische Symptome lindern könnte. Hier stehen die Forscher vor neuen Möglichkeiten zur Behandlung von Betroffenen, die oft in einem Teufelskreis hängen.

Aktuelles Wissen und Wissensvermittlung

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So kombiniert die Forschung zur psychischen Gesundheit wichtige Erkenntnisse mit innovativen Wegen der Wissensvermittlung. Ein gutes Händchen haben, sowohl bei der Diagnose als auch bei den Behandlungsmöglichkeiten, könnte es den Betroffenen erleichtern, die Herausforderungen ihrer Erkrankungen zu bewältigen.