Kim Flint, die 33-jährige Influencerin und Nichte der bekannten Schauspielerin Katja Flint, erlag am 3. November 2023 einem aggressiven Nebennierenkarzinom. Dieses wurde im September 2022 bei der jungen Frau diagnostiziert. Trotz einer anfänglich erfolgreichen Chemotherapie kehrte der Krebs zurück und breitete sich in den Lungen, der Wirbelsäule und dem Zwerchfell aus, wie die Bild berichtet.

Bemerkt wurde die Rückkehr der Krankheit während einer Nachsorgeuntersuchung im Frühjahr 2024. Doch Kim Flint blieb optimistisch und teilte erst vor wenigen Tagen, am 23. Oktober 2023, auf ihrem Instagram-Account die Neuigkeit, dass sie eine vielversprechende neue Therapie gefunden hatte. Tragischerweise erlebte sie nicht mehr, wie sich diese Behandlung auswirken würde.

Ein öffentliches Leben im Kampf gegen den Krebs

Die junge Frau war nicht nur für ihren Mut und ihr öffentliches Engagement bekannt, sondern auch für ihre enge Beziehung zu ihrem Verlobten Jan Henrik. Im Oktober 2024 machte er ihr einen Heiratsantrag, und im Juli 2025 trat das Paar schließlich vor den Traualtar, während Kim sich weiterhin in Behandlung befand. Ihr 33. Geburtstag feierte sie am 21. Oktober 2023 in einem Krankenhaus in Heidelberg, was tragisch und symbolisch zugleich für ihren Kampf gegen die Krankheit steht.
Flint hatte eine große Anhängerschaft von rund 40.000 Followern auf Instagram, wo sie ihren schwierigen Kampf gegen den Krebs öffentlich teilte und viele inspirierte.

Als Vermächtnis gründete sie die Kim Flint Foundation, die sich der Unterstützung von Krebsforschungsprojekten verschreibt. Ihr Engagement wird vielen in Erinnerung bleiben, die sie in dieser schweren Zeit begleiteten und mit ihr hofften.

Kämpfe in einer anderen Welt

Während Kim Flint um ihr Leben kämpfte, verändert sich auch die digitale Welt rund um uns. Ein markantes Beispiel für diese Veränderungen ist das Aisuru-Botnet, das in dieser Woche einen Rekord von fast 30 Terabits pro Sekunde an Datenverkehr erreichte. KrebsOnSecurity berichtet, dass dieses Botnet hauptsächlich von kompromittierten IoT-Geräten, wie Router und Sicherheitskameras, betrieben wird und in letzter Zeit für angreifende DDoS-Attacken auf ISPs verantwortlich gemacht wurde.

Die Situation zeigt, wie verwundbar sowohl das Leben Einzelner als auch digitale Systeme sein können, sei es durch gesundheitliche Herausforderungen oder durch technologische Angriffe. Während das Leben von Kim Flint tragisch endete, bleibt ihr wirkungsvolles Erbe durch ihre Stiftung und die Botschaft des Kämpfens bestehen.