Die frostigen Temperaturen haben die Region Heilbronn-Franken und die umliegenden Gäugemeinden fest im Griff. Heute früh brachte das Thermometer in Crailsheim -1 Grad und in Lauffen sogar -2 Grad. In Neckarsulm und Eppingen sank das Quecksilber auf -3 Grad, was für viele Autofahrer bedeutet, dass sie ihre Scheiben kratzen müssen. Doch keine Sorge, die Winterdienste sind gut vorbereitet und stehen bereit, die Straßen sicher zu halten. Wie SWR berichtet, sind die Salzlager der Südwestdeutschen Salzwerke (SWS) in Heilbronn voll und die Einsatzkräfte auf alles eingestellt.
Vorstandssprecher Ulrich Fluck hat sich optimistisch über die Vorbereitungen geäußert. Aufgrund des milden Winters im Vorjahr wurden zwar weniger Bestellungen aufgegeben, dennoch sind die Lagerkapazitäten jetzt gut gefüllt. Das Landratsamt Schwäbisch Hall vermeldet, dass man 6.500 Tonnen Streusalz eingelagert hat, bereit für den Einsatz, sollte der Winter noch volle Kraft zeigen.
Flotte bereit für den Winter
Mit insgesamt 29 Einsatzfahrzeugen in vier Straßenmeistereien, darunter Blaufelden, Crailsheim, Gaildorf und Schwäbisch Hall, sind die Winterdienste bestens aufgestellt. Die Kräfte sind täglich von 3.30 Uhr bis 22 Uhr im Einsatz, und je nach Wetterlage auch länger. Diese Winterdienste sind essenziell, nicht nur um Straßen zu räumen, sondern auch um die Sicherheit für Fußgänger und Autofahrer zu gewährleisten.
In den Gäugemeinden wie Althengstett, Simmozheim, Ostelsheim und Gechingen sind die Salzlager ebenfalls gut gefüllt. Das gab Schwarzwälder Bote bekannt. Hier wurden nach dem milden Winter von 2021 die Maschinen für den Winterdienst rechtzeitig in Stand gesetzt, und die Schichtpläne sind ausgearbeitet. So sind die Gemeinden gut gerüstet für die Herausforderungen, die solch frostige Bedingungen mit sich bringen.
Prioritäten für den Winterdienst
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Buslinien sowie den Zugängen zu Schulen und Kitas, die als höchste Priorität behandelt werden. Die Einfallstraßen und Wohngebiete folgen danach, während die Außenbereiche, wie Wege zu Aussiedlerhöfen, zuletzt geräumt werden. Für den effektiven Winterdienst vertraut man in Althengstett auf einen Unimog und einen kleinen Traktor, die rund 50 Kilometer befahren.
In Ostelsheim steht ein großer Schlepper bereit, während in Gechingen der Unimog eine umweltschonende Dosis des Streumaterials erlaubt. Dort wird auch auf die Vermeidung von Split geachtet, da dieser als Sondermüll entsorgt werden muss. Bauhofleiter Thomas Lehnert appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, wachsam zu sein und sich den winterlichen Verhältnissen anzupassen.
Während die Vorhersagen für die kommenden Tage wechselhaft bleiben — Frost und Nebel wechselnd mit Sonne und später mehr Wolken und Regen, könnte es in Höhenlagen über 600 Metern auch schneien. Am Donnerstag sind sogar Schneeregenschauer zu erwarten. Es bleibt also spannend, wie sich der Winter in den nächsten Tagen entwickeln wird.
Fazit: Die Region kann sich auf einen gut organisierten Winterdienst verlassen, der alles daran setzt, die Straßen auch bei weniger einladenden Witterungsbedingungen in einem sicheren Zustand zu halten.