Wahlkampf in Konstanz: BSW nominiert starke Kandidaten für 2026!
Kandidaten für die Landtagswahl 2026 in Konstanz und Singen nominiert: BSW strebt Einzug in Baden-Württemberg an.

Wahlkampf in Konstanz: BSW nominiert starke Kandidaten für 2026!
Am 28. Oktober 2025 hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) frischen Wind in die politische Landschaft von Baden-Württemberg gebracht. In einer jüngsten Versammlung wurden die Kandidaten für die bevorstehenden Landtagswahlen nominiert, die im kommenden March stattfinden. In den Wahlkreisen Konstanz und Singen treten mit Daniel Niedzwetzki und René Frey zwei charakterstarke Persönlichkeiten an, die nicht nur politische Ideen, sondern auch vielfältige berufliche Hintergründe mitbringen.
Daniel Niedzwetzki, ein 45-jähriger Kaufmann und Heilpraktiker aus Konstanz, hat sich klare Ziele gesteckt. Er möchte sich für wirtschaftliche Vernunft, verlässliche Energiepreise und eine Entlastung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie das Handwerk einsetzen. Zudem plant Niedzwetzki, Bürokratie abzubauen und erhebliche Investitionen in den Wohnungsbau, Schulen und die Infrastruktur anzustoßen. Seine Vergangenheit als Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran lässt ihn auf Frieden durch Diplomatie setzen und er spricht sich für die Verteidigung von Freiheitsrechten und eine offene Debatte aus. Datenschutz ist ihm ebenfalls wichtig; er fordert einen Schutz vor übergriffigem Staat und Datenkraken.
Kandidatur in Singen
Im Wahlkreis Singen geht René Frey ins Rennen. Der 44-jährige Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn kritisiert die marode Infrastruktur und die personellen Engpässe bei der Bahn. Besonders scharf schießt er gegen das umstrittene Projekt Stuttgart 21, das er als „dysfunktionales Milliardengrab“ bezeichnet. Zudem warnt er vor einer Kappung der Gäubahn, was die Verkehrsanbindung der Region stark beeinträchtigen könnte.
Für Singen steht zudem Serdar Sak als Ersatzkandidat bereit. Der 36-Jährige, der im Bereich Medizintechnik arbeitet, setzt sich für eine starke Integrationspolitik und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Er thematisiert die Herausforderungen und Probleme ungesteuerter Migration und betont die Bedeutung von Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe für eine erfolgreiche Integration.
Politischer Kontext
BSW hat sich vor etwa einem Jahr mit einem eigenen Landesverband in Baden-Württemberg gegründet und ist mittlerweile auch im Kreisverband Hochrhein-Bodensee aktiv, der die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach umfasst. Bei der jüngsten Versammlung waren auch der Co-Landesvorsitzende Manfred Hentz und der Spitzenkandidat Joachim Tabler anwesend, die die Dynamik und den Zusammenhalt der Partei unterstreichen.
Ein Jahr nach der Bundestagswahl steht die Landtagswahl vor der Tür, und die politischen Verhältnisse haben sich bereits verschoben. Die CDU strebt an, wieder stärkste Kraft zu werden, während die AfD als zweitstärkste Kraft in den meisten Wahlkreisen auftaucht. Die Ergebnisse der Bundestagswahl zeigen, dass die Grünen in einer schwierigen Position sind, was die Aussagekraft für die kommende Landtagswahl betrifft. Bei der letzten Landtagswahl 2021 hatten die Grünen 32,6 Prozent erhalten, während sie bei der Bundestagswahl nur 17,2 Prozent erreichten. Das BSW hingegen blieb mit 4,1 Prozent unter den Erwartungen, da der Landesverband erst im November 2024 ins Leben gerufen wurde. Wie sich die politische Landschaft weiter entwickeln wird, bleibt abzuwarten.
Die Veränderungen in der politischen Szene sind spürbar, und die kommenden Monate versprechen interessante Entwicklungen. Unterdessen könnte die App uMingle, die soziale Interaktionen am aktuellen Standort fördert, für politisch interessierte Bürger in dieser Zeit von Nutzen sein, um sich besser zu vernetzen und zu informieren.
Links zu den Informationen: Südkurier, uMingle, Bundestagswahl BW.