Am 24. März 2026 lädt die Servicestelle für Übersetzung der Universität Mannheim zum 12. Netzwerktreffen der Hochschulübersetzerinnen in die Aula der Universität ein. Dieses Treffen bietet eine hervorragende Gelegenheit für Fachleute, um sich auszutauschen, neue Impulse zu erhalten und kollegiale Netzwerke zu knüpfen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich und der Teilnahmebeitrag beträgt 65 Euro, wobei die Zahlungsdetails mit der Anmeldebestätigung bereitgestellt werden.

Im Fokus der Veranstaltung stehen aktuelle Themen, die den Bereich Übersetzen und Dolmetschen betreffen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Zukunftsfähigkeit des Studiums sowie dem professionellen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Übersetzungspraxis gewidmet. Insbesondere die Rolle von ChatGPT und anderen KI-Tools im Umgang mit Universitätsterminologie wird eingehend behandelt. Im Rahmen interaktiver Formate haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Universität Mannheim.

Die Rolle von KI in der Übersetzung

In der heutigen, global vernetzten Forschungswelt sind Übersetzungstools unverzichtbar. Zu den bekanntesten gehören Google Translate, DeepL und ChatGPT, die alle unterschiedliche Stärken und Anwendungen im wissenschaftlichen Kontext bieten. Google Translate ist ein kostenloses Tool, das über 100 Sprachen unterstützt und neuronale Netzwerke nutzt. Es eignet sich hervorragend für vorläufige Übersetzungen, allerdings ist Vorsicht bei präzisen Fachtexten geboten, da die Ergebnisse oft von Fachexperten überprüft werden sollten.

DeepL hingegen überzeugt durch hohe Qualität und Genauigkeit. Es deckt 31 Sprachen ab und wird häufig in Wissenschaft und Unternehmen verwendet, insbesondere für Fachtexte. ChatGPT, ein dialogorientiertes KI-Modell von OpenAI, bietet die Möglichkeit, Texte umzuschreiben und Fragen zu beantworten, was es zu einer wertvollen Unterstützung bei Forschungsarbeiten macht. Die Anwendung von ChatGPT reicht von der Erstellung von Zusammenfassungen bis hin zu Übersetzungen und interaktiven Aufgaben. Weitere Details und Best Practices zur Nutzung dieser Tools finden Sie auf der Website der Universität Marburg.

Ausblick und Verantwortung

Die Entwicklung von KI-Übersetzungstools zeigt vielversprechende Fortschritte in der Genauigkeit und Kontextualisierung, auch in Bezug auf Ethik und Datenschutz. Bei der Verwendung dieser Technologien ist es wichtig, die Quellen korrekt anzugeben, um die wissenschaftliche Integrität zu wahren. Auch der Umgang mit urheberrechtlich geschütztem Material sollte verantwortungsbewusst erfolgen.

In der Kombination von Fachwissen und technologischen Hilfsmitteln wird die Übersetzungsbranche sicherlich weiterhin dynamisch wachsen. Die thematischen Schwerpunkte des Netzwerktreffens in Mannheim werden dazu beitragen, den Austausch über die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Nutzung von KI in der Übersetzung ergeben, zu fördern. Dies ist nicht nur für Hochschulübersetzerinnen von Bedeutung, sondern auch für alle, die in der globalisierten Forschungswelt tätig sind.