Am 2. November 2025 standen die Eishockeyfans in Köln erneut vor spannenden Spielen und überraschenden Wendungen in der Liga. Besonders die Begegnungen an diesem Wochenende sorgten für Aufregung und eine Fülle an Emotionen auf und neben dem Eis.
In der Mannheimer SAP Arena feierte die Mannschaft der Nürnberg Ice Tigers einen lang ersehnten Sieg. Nach 21 Niederlagen in Serie gelang es den Tiger, die Adler Mannheim mit 4:2 zu besiegen. Damit brachen die Nürnberger nicht nur einen langen Negativlauf, sondern beendeten auch die beeindruckende Serie der Adler von 21 Heimsiegen am Stück gegen sie. Tyler Spezia ließ mit zwei Toren aufhorchen, während Schlussmann Niklas Treutle mit 47 Paraden, darunter einem gehaltenen Penalty, glänzen konnte. Damit brachte dieser Sieg frischen Wind in die ohnehin schon spannende Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL), von der Eishockeynews berichtet.
Kölner Haie unter Druck
Die Kölner Haie konnten am Wochenende jedoch nicht an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen. Nach einem herben 0:2 gegen den EHC Red Bull München, der seinen 14. Sieg in den letzten 16 Spielen feierte, musste Köln ein weiteres Mal auf Punkte verzichten. Besonders bitter ist die Niederlage, nachdem die Haie zuvor sechs Heimspiele ohne Punktverlust absolvieren konnten. Goalie Mathias Niederberger war nicht zu bezwingen und feierte sein zweites Shutout des Wochenendes mit 26 Paraden. Der EHC Red Bull München, der nun auf dem Vormarsch ist, schickt die Haie auf einen schwierigen Weg in der Tabelle.
Ein weiterer spannender Verlauf fand in der Partie zwischen den Fischtown Pinguins Bremerhaven und den Eisbären Berlin statt. Die Pinguins, die ohne ihren Spieler Philip Bruggisser antreten mussten, gewannen eindrucksvoll mit 4:1. Die defensive Leistung der Bremerhavener war überragend, sodass nur ein einziger Gegentreffer fiel. Julius Hudacek, der im Tor stand, spielte eine entscheidende Rolle in diesem Erfolg. Die Eisbären hingegen sehen sich aufgrund einer Verletzung von Jean-Sébastien Dea am Ende des Spiels mit weiteren Sorgen konfrontiert.
Top-Teams im Aufwind
Die Straubing Tigers sorgten dafür, dass sie auch weiterhin an der Tabellenspitze festhielten. Mit einem klaren 6:1-Sieg über die Dresdner Eislöwen festigten sie ihre Position in der Tabelle. Diese Partie verlief fulminant für die Tigers, die im ersten Drittel vieles richtig machten und die Löwen in ihrer Defensive aushebelten. Das beste daran: Die Dresdner kassierten bereits zum zwölften Mal in dieser Saison das erste Gegentor.
Kurz zusammengefasst zeigen sich die letzten Spiele in der DEL als eine spannende Mischung aus überraschenden Wendungen und starken Leistungen mancher Teams. Eishockey ist und bleibt ein Sport, der aus schnellen Entscheidungen und starken Emotionen besteht. Aber seien Sie versichert, die kommenden Wochen in der Liga versprechen noch viele weitere spannende Momente!