Am vergangenen Wochenende erlebte Schwäbisch Gmünd ein echtes Highlight der Fasnet-Saison: Das 41. Internationales Guggenmusiktreffen. Mehr als Remszeitung berichtet, dass über 2.000 Besuchern aus nah und fern die historische Innenstadt besuchten. Die Veranstaltung fand am 7. und 8. Februar 2026 statt und zog 19 Guggenkapellen mit rund 800 Musikerinnen und Musikern aus Deutschland, der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und Österreich an.

Die Eröffnungsveranstaltung startete inoffiziell mit dem Guggenball der Gmendr Gassfetza am Freitag im Prediger. Dies war der perfekte Auftakt, um die Vorfreude auf die kommenden Festtage zu schüren. Mit lauter Musik und einer fröhlichen Atmosphäre sorgten Guggenkapellen für beste Unterhaltung, während die Partyband „Die Bande“ die Stimmung zusätzlich anheizte.

Ein buntes Programm für alle

Das Programm für das Wochenende war reich gefüllt. Am Samstag begannen die Feierlichkeiten mit dem Kinderumzug und der Aufrichtung des Narrenbaums am Oberen Marktplatz, begleitet von zahlreichen Kindern und Guggenmusikern. Schwäbische hebt hervor, dass die Besucher die Auftritte der Kapellen auf der Bühne am Johannisplatz sowie den Monsterkonzerten ab 18 Uhr genießen konnten.

Die Guggenmusikgruppen begeisterten auch in zahlreichen Kneipen der Innenstadt, was den feierlichen Charme der Fasnet perfekt abrundete. Ein Highlight war die Vorstellung der unterschiedlichsten Kostüme – jedes Stück war ein Unikat, kreiert mit viel Liebe zum Detail. Die erste Guggenkapelle, die auftrat, war die „Guggamusigg Kalksteoi“ aus Neresheim mit ihrem beeindruckenden Motto „Game of Thrones – Play of Tones“.

Preise und Ehrungen

Die Preisverleihung fand während des Frühschoppens am Sonntag statt. Besucher konnten mittels QR-Code über die besten Darbietungen abstimmen. Die Preisträger konnten sich über die folgenden Auszeichnungen freuen:

  • Erster Platz: „Zinke-Waggis“ aus Weil am Rhein
  • Bester Sound: „Gugguba“ aus Hechingen
  • Beste Stimmung: „Edafetzer“

Die Preisvergabe sorgte für zusätzliche Spannung und Freude bei den Teilnehmern und Zuschauern.

Die Verpflegung wurde durch lokale Vereine gewährleistet, wobei die Feuerwehr und Mitglieder der Narrenzunft Schwäbisch Gmünd reichlich für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. „Rote Wurst, Rostbratwurst und etliche Getränke konnten die Besucher in der Innenstadt genießen“, berichtet die Gmender Fasnet.

Insgesamt bewies die Veranstaltung eindrucksvoll, wie lebendig und gesellig die Fasnet in Schwäbisch Gmünd ist. Die Kombination aus Musik, bunten Kostümen und einer fröhlichen Atmosphäre machte aus dem Guggenmusiktreffen ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten.