In Spraitbach herrscht zurzeit eine spannungsgeladene Atmosphäre, denn das Richtfest für das neue Feuerwehrhaus wurde gefeiert. Dieser Meilenstein markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der örtlichen Feuerwehr und zeigt das Engagement der Gemeinde für ihre Sicherheitskräfte. Das neue Gebäude ist speziell darauf ausgelegt, den Bedürfnissen der Feuerwehr gerecht zu werden und umfasst vier Fahrzeugboxen. Bürgermeister Johannes Schurr äußerte sich erfreut und blickt optimistisch in die Zukunft der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr, die bereits 25 aktive Mitglieder zählt. In der regulären Abteilung sind es 38 Feuerwehrleute, weswegen die Gemeinde vorübergehend einen Aufnahmestopp aussprechen musste, um den Andrang zu bewältigen. Das derzeitige Feuerwehrhaus ist schlichtweg zu klein und lässt keine gescheite Trennung für die Einsatzkräfte zu.
Die Baukosten für das neue Feuerwehrhaus belaufen sich auf etwa 3,48 Millionen Euro, wobei die Gemeinde auf Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro angewiesen ist, sowie rund 250.000 Euro aus der Z-Feu des Landes. Der Spatenstich fand bereits im März statt, und die Fertigstellung des Neubaus ist im kommenden Frühjahr vorgesehen. Der Rohbau wird von der Firma Alfred Kolb aus Heubach verantwortet, während die Tiefbauarbeiten von der Firma Kißling geleitet werden. Die Zimmerarbeiten übernimmt die Zimmerei Schieber, unter der Architektenleitung von Thilo Weimer, der die Pläne für das beeindruckende Projekt entworfen hat.
Ein Blick in die Tradition
Inmitten dieser aufregenden Entwicklungen könnte man beinahe vergessen, dass der Gründonnerstag kurz bevorsteht. Dieser Tag hat in der liturgischen Kalender eine besondere Bedeutung und wird in vielen Ländern gefeiert. Ursprünglich entstanden im mitteldeutschen Raum um 1200, wird er hauptsächlich im deutschen und tschechischen Sprachraum zelebriert. Die traditionell fünf Thesen zur Herkunft des Namens reichen von der Bedeutung der liturgischen Farbe Grün bis zu Bräuchen, die grünes Gemüse betreffen. Der Gründonnerstag ist der Beginn des Triduum Sacrum und gedenkt der letzten Abendmahlfeier Jesu.
Der Tag ist geprägt von verschiedenen rituellen Handlungen, wie der Fußwaschung, die den Dienstcharakter des kirchlichen Amtes verdeutlichen soll. Auch in evangelischen Kirchen wird ein Abendmahlsgottesdienst gefeiert, oft verbunden mit einer Agapefeier, was den Gründonnerstag besonders macht.
Ein weiteres Kapitel: Digitale Kommunikation
Insgesamt zeigt sich in Spraitbach, dass trotz der Herausforderungen in der Gemeinde, sowohl in der Feuerwehr als auch in der digitalen Kommunikation, kontinuierlich Fortschritte gemacht werden. Mit dem neuen Feuerwehrhaus, den Traditionen des Gründonnerstags und den Möglichkeiten moderner Kommunikationsdienste ist das Dorf gut aufgestellt für die Zukunft.