Im prunkvollen Ambiente des Parkhotels Pforzheim feierte die Claus und Brigitte Meyer-Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen. An diesem besonderen Abend wurden fünf talentierte Studierende der Hochschule Pforzheim für ihre bemerkenswerten akademischen Leistungen ausgezeichnet. Die Veranstaltung rückte die Wichtigkeit des unternehmerischen Engagements und der privaten Förderkultur in Deutschland in den Fokus. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen, die sich durch Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftliches Engagement hervortun, zu unterstützen.

Besonders stolz ist die Stiftung auf ihre Förderformate, darunter der Thomas-Gulden-Preis für herausragende Abschlussarbeiten und der Alfred-Kärcher-Preis, der an Studierende vergeben wird, die unter erschwerten Bedingungen besondere Studienleistungen erbringen. Professor Ulrich Jautz, der Rektor der Hochschule Pforzheim, hob bei der Preisverleihung die fortlaufende Unterstützung für Studierende als äußerst wertvoll hervor.

Die Preisträger

In diesem Jahr erzielten Fabian Braun, Jennifer Brödner, Sarah Ziegler und Marie Unger den Thomas-Gulden-Preis 2023, während Lennart Bohle mit dem Alfred-Kärcher-Preis ausgezeichnet wurde. Während des Festabends erhielten die Preisträger die Gelegenheit, ihre herausragenden Arbeiten vorzustellen. Die Moderation übernahm Andrea Grosse, die Vorsitzende des Kuratoriums.

Judith Kapteina von der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG übergab den Alfred-Kärcher-Preis und bekräftigte die Wichtigkeit sozialen Verantwortungsbewusstseins in der Bildung. Michaela Thurnbauer, die Geschäftsführende Vorständin der Stiftung, blickte auf die Entwicklung der Stiftung und deren nachhaltige Wirkung zurück. Der Thomas-Gulden-Preis, der 2005 erstmals verliehen wurde, ist nach einem ehemaligen Studenten der Hochschule Pforzheim benannt, der trotz einer schweren Muskelerkrankung herausragende Leistungen erbrachte.

Über die Meyer-Stiftung

Die Meyer-Stiftung fördert bereits seit ihrer Gründung im Jahr 2005 junge Talente und stellt zudem verschiedene Stipendien zur Verfügung. Diese Stipendien sind nicht nur für deutsche Studierende, sondern auch für internationale Talente zugänglich. So erhalten Stipendiaten zusätzlich ein Büchergeld von 300 Euro pro Monat, was ihnen den Weg zum Studium erleichtert.

Laut der Studis Online bietet die Stiftung einen Überblick über diverse Fördermöglichkeiten, die jede Menge an Chancen für junge Menschen darstellen. Neben dem Thomas-Gulden- und Alfred-Kärcher-Preis könnten Stipendien wie das Deutschlandstipendium oder Angebote anderer Träger eine gute Unterstützung darstellen. Gesucht werden Bewerber mit einem gewissen Engagement und oft auch einer ideellen Nähe zur jeweiligen Organisation.

Ob studierende Migrant:innen oder internationale Talente, die Meyer-Stiftung setzt sich aktiv für eine vielfältige Bildungskultur ein. Die Zukunft der Stiftung sieht vielversprechend aus, und mit ihrem Engagement leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Bildungsstandorts Deutschland.