Zwei Bauunternehmen retten Arbeitsplätze nach Insolvenzdrama!

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Pforzheim berichtet über die Übernahme zweier insolventer Bauunternehmen, die Arbeitsplätze sichern und Betrieb fortführen.

Pforzheim berichtet über die Übernahme zweier insolventer Bauunternehmen, die Arbeitsplätze sichern und Betrieb fortführen.
Pforzheim berichtet über die Übernahme zweier insolventer Bauunternehmen, die Arbeitsplätze sichern und Betrieb fortführen.

Zwei Bauunternehmen retten Arbeitsplätze nach Insolvenzdrama!

In einer bemerkenswerten Wende haben die beiden insolventen Bauunternehmen, Dürrwächter + Friedrich und Horst Klingel, eine Lösung gefunden, die sowohl die Zukunft der Firmen als auch die Arbeitsplätze von 50 Beschäftigten sichert. Die beiden Unternehmen, die im Hoch- und Tiefbau tätig sind, meldeten Ende September Insolvenz an. Ein unbekannter Investor hat am 1. Dezember 2025 die Vermögenswerte übernommen, wodurch alle Arbeitsplätze erhalten bleiben. 30 Angestellte von Dürrwächter + Friedrich und 20 von Horst Klingel können also aufatmen.

Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bauwirtschaft vor großen Herausforderungen steht. Die beiden Unternehmen haben seit ihrer Gründung – 1961 für Dürrwächter + Friedrich und 1981 für Horst Klingel – eine wichtige Rolle in der Branche gespielt. Durch die personelle Verflechtung der beiden Firmen war es besonders wichtig, eine Übernahmelösung zu finden, die den Betrieb in den Standorten Oberderdingen und Knittlingen aufrechterhält.

Ein weiteres Kapitel

Insolvenzverwalter Jürgen Erbe, der vom Amtsgericht Pforzheim eingesetzt wurde, hebt die bemerkenswerte Loyalität und Stabilität der Belegschaft während der schwierigen Insolvenzphase hervor. Die bisherigen Geschäftsführer bleiben weiterhin im Amt, was zur Kontinuität beiträgt und die reibungslose Übergabe an den neuen Investor unterstützt. „Man sieht, dass hier ein gutes Händchen für das Firmenmanagement erforderlich ist“, so Erbe in einer Stellungnahme.

Deshalb kann man die positive Stimmung der Mitarbeiter gut nachvollziehen. Denn die Sicherung ihrer Arbeitsplätze ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiger Faktor für den regionalen Bau- und Handwerkssektor. In einer Zeit, in der die Auftragslage immer ungewisser wird, sind solche Lösungen goldwert.

Der Bau-Sektor im Wandel

Ein Blick in die Branche zeigt, dass nicht nur die kleinen Unternehmen kämpfen. Auch größere Unternehmen stehen unter Druck durch steigende Materialpreise und anspruchsvollere Bauvorschriften. Änderungen in der Marktdynamik machen eine Anpassung der Geschäftsmodelle erforderlich – eine Umstellung, die nicht jedem Unternehmen gelingt. Die beiden Bauunternehmen hingegen bieten hier ein leuchtendes Beispiel dafür, wie durch kluge Entscheidungen Rückschläge in Chancen verwandelt werden können.

Insgesamt können die Mitarbeiter sowie die Geschäftsführung optimistisch in die Zukunft blicken. Wenn ein unbekannter Investor Vertrauen in diese Traditionsunternehmen setzt, könnte das neue Kapitel nicht nur ein Überlebenskampf, sondern der Anfang einer spannende Weiterentwicklung sein.