In Rastatt sind heute, am 10. Februar 2026, die ersten mobilen Blitzer des Tages aktiv. Gegen 14:04 Uhr wurde eine Radarkontrolle in der Friedrichstraße in Ottersdorf gemeldet, wo eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h gilt. Die genaue Position des Blitzers ist bislang noch unklar. Bereits zuvor, um 11:27 Uhr, hielt ein Blitzer in der Karlsruher Straße in Niederwald die Autofahrer auf Trab, ebenfalls mit einem Tempolimit von 50 km/h. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Temposünder zu erfassen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wie news.de berichtet, können Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet stattfinden.

Aber was passiert, wenn Sie über das Tempolimit hinwegsehen? In Baden-Württemberg, dem drittgrößten Bundesland Deutschlands, sind sowohl mobile als auch stationäre Blitzer im Einsatz. Kürzlich aktualisierte Informationen zeigen, dass Blitzer vorrangig dazu genutzt werden, Temposünder zu identifizieren. Die Konsequenzen für Geschwindigkeitsverstöße sind klar geregelt: Es drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und sogar Fahrverbote bei schwerwiegenden Verstößen, wie aus den Details des Bußgeldkatalogs hervorgeht.

Bußgelder und Sanktionen

Die Sanktionen für Geschwindigkeitsüberschreitungen können je nach Schwere des Verstoßes stark variieren. Überschreitet man die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 10 km/h, müssen Autofahrer mit 20 Euro Bußgeld rechnen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 bis 25 km/h sind bereits 100 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Spannend wird es ab einer Überschreitung von 31 km/h innerorts oder 41 km/h außerorts – hier droht sogar ein Fahrverbot von einem Monat. Mehr dazu finden Interessierte im vollständig aktualisierten Bußgeldkatalog.

Nach dem aktuellen Stand der Verkehrsgesetze ist auch ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid innerhalb von 14 Tagen möglich. Wer hier die Erfolgsaussichten klären möchte, sollte sich rechtzeitig mit einem Anwalt für Verkehrsrecht in Verbindung setzen.

Die häufigsten Verkehrsverstöße

Zu den häufigsten Verkehrsverstöße zählen nicht nur Geschwindigkeitsüberschreitungen, sondern auch die Nutzung des Handys am Steuer. Hierbei droht ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Pro Jahr werden in Deutschland rund 404.741 Verstöße dieser Art registriert. Auch beim Thema Alkohol am Steuer ist Vorsicht angesagt. Bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 bis 1,09 Promille werden Bußgelder von bis zu 500 Euro und Punkte verhängt. Ab einem Wert von 1,1 Promille wird es ernst, hier droht Führerscheinentzug. Die jährlich erfassten Bußgelder und Punkte unterstreichen die Wichtigkeit der Verkehrssicherheit, wie im Bußgeldkatalog aufgeführt.

Abschließend bleibt zu sagen: Wer in Rastatt oder anderswo in Baden-Württemberg unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass Blitzer jederzeit und überall aufblitzen können. Ein wenig mehr Achtsamkeit kann nicht nur Bußgelder verhindern, sondern auch zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beitragen.