Na, wie schaut’s aus mit ein bisschen Geschichtswissen? Heute, am 24. August 2025, wagen wir einen Blick auf die beeindruckende Festung Rastatt. Im Rahmen des BNN-Sommerrätsels 2025 dreht sich alles um das Thema „Baden unterirdisch“. Diese Herausforderung führt uns in die geheimnisvollen Kasematten des Bauwerks, das zwischen 1842 und 1852 erbaut wurde. Diese unterirdischen Gänge bieten nicht nur einen spannenden Einblick in die Geschichte, sondern sind auch der nächste Aufhänger für die vierte Frage des Rätsels: Woher stammen die meisten Steine für den Bau der Festung?

Zur Auswahl stehen verschiedene Antworten, unter anderem der Steinbruch am Leisberg in Baden-Baden und die lokale Stätte in Rastatt selbst. Spannend ist auch der Buntsandsteinbruch am Eichelberg bei Oberweier sowie ein Steinbruch in Bayern. Die Lösung muss bis Donnerstag, den 28. August 2025, um 14 Uhr eingereicht werden, und die Gewinner werden am Freitagabend bekannt gegeben. Ein guter Grund, um sich mit der Geschichte der Festung auseinanderzusetzen!

Die Festung Rastatt im Überblick

Die Festung Rastatt kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Sie wurde erbaut, um die Stadt Rastatt gegen mögliche Angriffe aus Frankreich zu schützen. Zu ihrer Blütezeit umschloss sie die Stadt und war ein strategisch bedeutender Punkt während der Badischen Revolution 1849, auch wenn es zu keinen nennenswerten Kampfhandlungen kam. Wie BNN berichtet, hatte die Festung eine Besatzung von bis zu 30.000 Mann im Kriegsfall, was zeigt, wie wichtig diese Anlage war.

Ursprünglich war die Festung mit insgesamt 47 Werken geplant, von denen nur ein Teil fertiggestellt wurde. Der Bau begann am 15. November 1842, mit der Grundsteinlegung zwei Jahre später. Schon 1844 waren rund 4.000 Arbeiter am Werk. Dabei kamen die benötigten Bausteine aus einem Buntsandsteinbruch am Eichelberg, die durch eine 14,5 Kilometer lange Pferdebahn transportiert wurden. Was für logistische Herausforderungen damals!

Der Verfall der Festung

Die Festung verlor nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 langsam an Bedeutung und wurde schließlich 1890 aufgegeben. Die meisten ihrer Anlagen wurden ab 1892 abgerissen, obwohl einige Reste, wie das Kehler Tor und die verschiedenen Kasematten, erhalten blieben. Diese Wikipedia informiert nicht nur über die Geschichte, sondern auch über den Historischen Verein Rastatt, der sich um den Erhalt dieser Relikte kümmert und Führungen anbietet. Ein Ort, der Geschichte lebendig werden lässt!

Um das Badnerlied, das in seiner dritten Strophe auf die Festung verweist, ranken sich viele Geschichten. Es hebt die Rolle der Festung als Schutz gegen französische Einfälle hervor und ist bis heute ein Teil der regionalen Identität.

Die Geschichtsstunde endet hier, aber das Rätsel bleibt! Woher stammen die meisten Steine für die prächtige Festung Rastatt? Nimm Teil am Rätsel und tauche ein in die faszinierende Vergangenheit unseres Landes!