Ein spannender Ringer-Nachmittag in Baienfurt wurde am 10. November 2025 ausgetragen, als die heimische KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt gegen den ASV Hüttigweiler auf die Matte ging. Es war ein Duell, das sowohl schweißtreibende Kämpfe als auch schockierende Momente bereithielt. Ein Highlight war der Kampf des Hüttigweilers Saifedine Alekma, der trotz sichtbarer Schmerzen seinen Kampf gegen Marcel Käppeler mit 6:4 für sich entscheiden konnte. Dieses dramatische Aufeinandertreffen machte deutlich, wie hart umkämpft die Rangfolge in der Liga ist. Schwäbische.de berichtet, dass Alekma nach dem Kampf keinen Krankenwagen benötigte und mit seiner Mannschaft sicher nach Hause fahren konnte.

Im gleichen Atemzug lobte der Sportmanager der KG, Michael Merk, die Leistung von Käppeler gegen einen starken Gegner. Trainer Dariusz Jelen merkte an, dass eine bessere erste Runde Käppeler vielleicht den Sieg hätte bringen können. Doch auch andere Kämpfer der KG glänzten an diesem Tag: Willie Lehn, ein Eigengewächs, zeigte sich in Topform und besiegte Lian Louis Weiskircher mit 18:3. Radu Lefter dominierte im Schwergewicht (Freistil) und ließ Dennis Balaur mit 16:0 keine Chance.

Schreckmoment und Teamleistung

Ein schockierender Moment ereignete sich im Kampf von Daniel Cataraga gegen Urs Philipp von Tuggiser, als letzterer sich an der Schulter verletzte und sanitäre Hilfe benötigte. Ein solches Ereignis überschattet zwar oft die sportlichen Leistungen, doch die KG Baienfurt konnte insgesamt beeindruckende Punkte sammeln. Die Mannschaft hatte bereits 16 Punkte durch vier Höchstwertungen erzielt. Unterdessen trat Valeriu Toderean (75 kg griechisch-römisch) gegen Kevin Titov an und konnte zwei weitere Punkte einfahren, nachdem Titov erschöpft von der Matte geführt werden musste.

Die Gesamtleistung der Mannschaft wurde von Merk als Teamsieg gewertet, und auch die Niederlagen der Kämpfer Jan Zirn, Andreas Walter, Jannis Rebholz, Käppeler und Veaceslav Mamulat wurden nicht dramatisiert, da sie dennoch nie mehr als drei Punkte abgaben. Der Heimsieg war insbesondere wichtig, nachdem Baienfurt zuvor knappe Niederlagen gegen ASV Urloffen und AC Heusweiler eingesteckt hatte. KG-Vorstand Markus Bohmeier stellte fest, dass der Gegner besser aufgestellt war als in der Hinrunde und lobte dadurch die eigene Mannschaft für diesen eindrucksvollen Nachmittagsauftritt.

Ein Blick auf das Ringen

Ringen als Sportart hat eine lange Tradition. Diese unbewaffnete Kampfkunst, die auch als Grappling bekannt ist, bezieht sich auf Techniken, die bereits im 15. und 16. Jahrhundert praktiziert wurden. Zeitgeschichtliche Aufzeichnungen belegen, dass Meister-Ringer wie Ott Jud mit ihren speziellen Techniken und Philosophien die Kunst weiterentwickelten. Auch wenn sportliches Ringen in der heutigen Zeit klare Regeln hat, bleibt der Geist des traditionellen Ringens in vielen modernen Arten erhalten. Ringen kombiniert nicht nur körperliche Fitness, sondern auch strategisches Denken, was es zu einer ganzheitlichen Disziplin macht. Wikipedia liefert einige Einblicke in die Entwicklungen der Kampfkunst über die Jahrhunderte.

Insgesamt zeigt sich, dass Baienfurt trotz der Herausforderungen, insbesondere in verletzungsbelastenden Kämpfen, das Potenzial hat, in der Liga ganz vorne mitzuspielen. Die Zuschauer können auf weitere spannende Kämpfe und eine engagierte Mannschaft hoffen!