In der Region um den Bodensee stehen Fahrgäste vor einer herben Umstellung: Ab dem 15. Mai wird die Südbahn-Vollsperrung bis Aulendorf ausgeweitet. „Da liegt was an“, könnte man sagen, denn zwischen Friedrichshafen, Ravensburg und Aulendorf wird bis zum 8. Juni kein Zug mehr fahren. Für die Mobilität sorgen stattdessen Busse, die während dieser Zeit im Schienenersatzverkehr (SEV) im Einsatz sind. Aktuell sind bereits 27 Fahrzeuge für diesen Service eingeplant, die zudem aus anderen Regionen kommen, wie der suedkurier.de berichtet.

Der Grund für die disruptionäre Situation ist die dringend notwendige Modernisierung des Bahnhofs Aulendorf, wodurch die Bahnsteigkapazitäten eingeschränkt sind. Vom 20. bis 24. April ist zudem eine Ersatzverkehrsmaßnahme für die Bodensee-Oberschwaben-Bahn (BOB, Linie RB91) ausgeschrieben. Wer die spezifischen Haltestellen sucht, wird fündig in Ravensburg, Weingarten/Berg, Niederbiegen und Aulendorf sowie an der Ersatzhaltestelle in Mochenwangen beim Gasthaus Adler. Detailinformationen finden sich auf bodo.de, wo auch Lagepläne der Ersatzhaltestellen zur Verfügung stehen.

Daten und Fakten zum Schienenersatzverkehr

Die Planung des SEV wird maßgeblich vom Landesverkehrsministerium organisiert, das eng mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) zusammenarbeitet. Ministeriumssprecher Benjamin Hechler macht deutlich, dass die Fahrgastzahlen aus den vergangenen Monaten zur Einschätzung der benötigten Kapazitäten genutzt werden. Der Austausch von Zügen durch Busse ist somit nicht nur eine kurzfristige Lösung, sondern muss auch den künftigen Bedürfnissen gerecht werden, wie auch im VDV-Jahresbericht festgehalten wird.

Die Züge der Linien RE3 und RE5 verkehren bis zur kommenden Streckensperrung am 15. Mai weiterhin zwischen Ravensburg und Aulendorf – jedoch ohne Zwischenhalt. Wer in der nächsten Zeit auf den Zug angewiesen ist, sollte seine Verbindungen über elektronische Fahrplanauskünfte wie www.bahn.de oder die jeweiligen Apps abrufen. So lässt sich sicherstellen, dass man stets die beste Verbindung an Bord hat.

Die aktuelle Verkehrssituation zeigt, wie wichtig eine gut abgestimmte Mobilität in der Region ist. Auch wenn es erstmal holprig anfängt, ist die Modernisierung des Verkehrsnetzes ein Schritt in die richtige Richtung – für ein zukunftssicheres und bequemes Reisen in der Bodenseeregion.

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