Was war da los am Wochenende in der Ravensburger CHG Arena? Die Ravensburg Towerstars mussten gleich zwei Mal Federn lassen. Am Freitag gab es eine Niederlage gegen Kassel und am Sonntag folgte eine bittere 1:4-Heimklatsche gegen den ESV Kaufbeuren. Auf den Rängen beobachteten 2921 Zuschauer das Geschehen und mussten mit ansehen, wie ihre Mannschaft wieder einmal enttäuschte. Die Bildschirmzeitung bringt die Details.

Vor dem Spiel war die Situation für Kaufbeuren angespannt: Nach acht Spielen ohne Sieg war der Druck auf die Gäste enorm. Trainer Andrew Donaldson konnte dabei auf das gleiche Personal zurückgreifen wie im vorherigen Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim. Im Tor stand Cody Porter, der mit zahlreichen starken Paraden dem Gegner den Zahn ziehen sollte. Und tatsächlich starteten die Kaufbeurer stark und zeigten sich defensiv robust – bis auf eine missratene Aktion von Florin Ketterer zu Beginn, die gleich zweimalige Strafminuten nach sich zog.

Spiele und Tore

Nach einer zunächst vorsichtigen Herangehensweise gelang Jason Bast in der 10. Minute das erste Tor für Kaufbeuren, nachdem die Towerstars den Puck im eigenen Drittel verloren. Ravensburgs Thomas Reichel hatte zuvor in der 9. Minute eine vielversprechende Möglichkeit, scheiterte aber an Cody Porter. Dieses frühe Tor gab den Gästen Auftrieb, die mit einer 1:0-Führung in die erste Pause gingen.

Im zweiten Drittel drängten die Towerstars auf den Ausgleich, aber Kaufbeuren zeigte sich in der Defensive stark und verteidigte geschickt. Henri Kanninen nutzte in der 29. Minute einen Konter zur 0:2-Führung. Noch vor der Schlusssirene des zweiten Drittels schnürte Jason Bast mit seinem Treffer zum 0:3 die Towerstars endgültig ein.
Im letzten Drittel war es erneut Kanninen, der auf 0:4 erhöhte. Ravensburg schien geschockt, konnte durch Nick Latta lediglich den Anschluss zum 1:4 herstellen – weitere Treffer blieben den Towerstars jedoch verwehrt, trotz einer Überzahl und dem Einsatz eines sechsten Feldspielers. Eishockey.net hebt hervor, dass Kaufbeuren sich durch Poulez gezogen hatte und verdient mit 4:1 als Sieger vom Eis ging.

Das Verletzungsrisiko im Eishockey

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt im Eishockey ist die Verletzungsanfälligkeit der Spieler. Die Dynamik und physische Komponente des Spiels erhöhen das Risiko für Verletzungen erheblich. Laut der Sportärztezeitung sind 98 % der Kopfverletzungen direkt auf Kontaktsituationen zurückzuführen, während 29 % der Verletzungen an den unteren Extremitäten als „non-contact“ eingestuft werden. Trainer und Athletiktrainer versuchen, mit speziellen Trainingseinheiten und innovativen Ansätzen das Verletzungsrisiko zu minimieren, was in einer Sportart wie Eishockey von größter Bedeutung ist.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Ravensburg Towerstars auf eine harte Prüfung warten, während der ESV Kaufbeuren den ersehnten Sieg feierte. Coach Bo Subr war sichtlich enttäuscht über die individuellen Fehler und die fehlende Effizienz im Abschluss seiner Mannschaft. Bleibt zu hoffen, dass die Towerstars in den kommenden Spielen wieder ein gutes Händchen zeigen, um auf die Erfolgsspur zurückzukehren.