Ab Mitte Juli 2025 steht die B 14 zwischen Leutenbach-Nellmersbach und der Anschlussstelle Backnang-West im Fokus von Bauarbeiten. Die Sperrung ist Teil des Projekts zur Erweiterung dieser wichtigen Verkehrsader, konkret im Abschnitt 2.3 „Bahnbrücken“. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, wird die Baustelle ab dem 2. Juli 2025 aktiv, wenn die Deutsche Bahn mit der Neuverlegung von Kabeln beginnt. Der Verkehr über die Erbstetter Straße wird dann mittels einer Ampelanlage geregelt.
Verkehrsteilnehmer müssen sich unbedingt auf längere Fahrzeiten einstellen, insbesondere zu Stoßzeiten. Ein Umleitungssystem wird eingerichtet, welches bereits in Backnang durch neue Schilder angekündigt wurde. Autofahrer in Richtung Schwäbisch Hall sollten darauf achten, die Umleitungen über die Anschlussstelle Backnang-Süd zu nehmen. Diese führt unter anderem über die Stuttgarter Straße und andere Straßen in der Umgebung, um die Umleitung zu gewährleisten, wie die BKZ ergänzt.
Bauarbeiten im Detail
Die Bauarbeiten selbst nehmen eine komplexe Form an: Seit März 2025 wird an einem neuen Brückenzwillingspaar für das Murrtalviadukt gearbeitet. Hierfür wurden umfangreiche Vorbereitungen getroffen, darunter das Bewegen von zwei Millionen Kubikmetern Erde und die Schaffung einer Montagefläche von 25.000 Quadratmetern. Die geplanten technischen Änderungen sehen vor, dass die neuen Brücken mit Spannweiten von 64 und 67 Metern künftig seitlich der bestehenden Strecke angebaut und später eingeschoben werden, was sowohl Zeit als auch Lärm reduzieren sollte.
Ab dem 17. Juli 2025 wird zudem die Auf- und Abfahrtsrampe der B 14 aus Richtung Schwäbisch Hall in Richtung Stuttgart gesperrt sein, und zwar voraussichtlich bis zum 23. Juli 2025. Die Vorbereitungen für die kommenden Abschnitte, wie den Bau des Murrtalviadukts (2.6) und die Anschlussstelle Backnang-West (2.7), sind ebenfalls im Gange.
Kosten und Zukunftsaussichten
Die geschätzten Kosten für den Abschnitt 2.3 belaufen sich auf rund 52 Millionen Euro, allerdings könnte dieser Betrag noch steigen, da viele Aufträge noch vergeben werden müssen. Neben den finanziellen Herausforderungen gibt es auch technische Hürden, besonders bei der Wiederverwertung des Aushubs, die von der Bodenart und den chemischen Werten abhängt.
Für alle Pendler und Verkehrsteilnehmer heißt es also, sich auf Herausforderungen im Straßenverkehr einzustellen. Aktuelle Informationen werden über die App „VerkehrsInfo BW“ sowie die offiziellen Webseiten bereitgestellt. Wer in den nächsten Monaten die B 14 nutzt, sollte stets informiert sein, denn hier wird einiges in Bewegung kommen.





