Im Rems-Murr-Kreis gibt es Grund zur Freude: Christina Stumpp, die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Waiblingen, wurde kürzlich beim Bundesparteitag der CDU in Stuttgart mit beeindruckenden 81,8 % der Stimmen als stellvertretende Generalsekretärin wiedergewählt. Diese Abstimmung fand in der Fildermesse statt und zeigt nicht nur das Vertrauen, das die Delegierten in Stumpp setzen, sondern auch eine Steigerung im Vergleich zu ihren 77,9 % bei der letzten Wahl vor zwei Jahren. Friedrich Merz, der Bundeskanzler, gratulierte Stumpp persönlich zu ihrem Erfolg, was die Bedeutung ihrer Position innerhalb der Partei unterstreicht.
Der Pressesprecher des Kreisverbands Rems-Murr, Fabian Zahlecker, äußerte sich zufrieden über die Wiederwahl von Stumpp. Auch der Kreisvorsitzende Siegfried Lorek betonte, wie wichtig Stumpp für die CDU Rems-Murr im Bundesvorstand ist. In ihrer eigenen Erklärung äußerte Stumpp, dass sie sich über das Vertrauen der Delegierten freue und sich weiterhin für die CDU einsetzen werde. Sie betonte die Notwendigkeit von Geschlossenheit und Entschlossenheit, um die Herausforderungen, die vor der Partei liegen, zu bewältigen. Besonders der anstehende Landtagswahltermin in Baden-Württemberg am 8. März wird von vielen als eine entscheidende Prüfung für die CDU angesehen.
Ein Blick auf Christina Stumpps Werdegang
Christina Daniela Stumpp wurde am 16. November 1987 in Backnang geboren und wuchs auf einem landwirtschaftlichen Betrieb auf, den ihr Bruder heute fortführt. Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungswirtin im mittleren Verwaltungsdienst im Jahr 2006 arbeitete sie ein Jahr lang in der Stadtverwaltung Waiblingen. Stumpp erwarb 2008 die Fachhochschulreife an der Kaufmännischen Schule Backnang und studierte anschließend Steuerrecht an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, wo sie einen Bachelor of Laws (LL.B.) erlangte.
Von 2011 bis Januar 2021 war sie in verschiedenen Ministerien in Baden-Württemberg tätig und arbeitete dann als persönliche Referentin des baden-württembergischen Landwirtschaftsministers Peter Hauk, bevor sie 2021 in den Bundestag eintrat. Bei der Bundestagswahl 2021 erhielt Stumpp 29,0 Prozent der Erststimmen und sicherte sich das Direktmandat. Im September 2022 wurde sie dann zur stellvertretenden Generalsekretärin der CDU gewählt, nachdem Friedrich Merz bereits im November 2021 angekündigt hatte, sie für dieses Amt vorzuschlagen.
Politische Schwerpunkte und Engagement
Stumpp hat sich auch in anderen Bereichen politisch engagiert. In der agrarzeitung sprach sie über landwirtschaftliche und ernährungspolitische Standpunkte der CDU. Besonders wichtig ist ihr die Ernährungssicherheit als Staatsziel im Grundgesetz. Sie unterstützt die Produktion von Fleisch und Milch und setzt sich für die Beibehaltung von Steuervergünstigungen für Fleisch ein. Zudem will sie die bestehenden Tierhaltungsstandards weiterentwickeln und äußert sich kritisch gegenüber Laborfleisch. Auch steuerliche Erleichterungen für landwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge stehen auf ihrer Agenda.
Stumpp ist zudem Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Verbandes Region Stuttgart sowie im Obst- und Gartenbauverein. Im Dezember 2023 äußerte sie, dass Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die bäuerliche Landwirtschaft im Stich lasse. Ihre politische Karriere zeigt, dass sie eine Stimme für die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung in Deutschland ist und sich aktiv für die Belange ihrer Wähler einsetzt.
Für weitere Informationen über Christina Stumpp und ihre Arbeit im Bundestag besuchen Sie bitte die offizielle Seite des Deutschen Bundestages.




