Im Rems-Murr-Kreis gibt es ab 2027 Grund zur Freude für alle Bahnreisenden! Bekanntermaßen stehen Veränderungen an, die das Bahnfahren im regionalen Nahverkehr angenehmer und komfortabler gestalten sollen. Die ersten neuen Züge des Typs Coradia Max werden eingeführt, um die alten Stadler-Flirt-Modelle abzulösen. Zvw.de berichtet, dass diese neuen Züge nicht nur mehr Platz, sondern auch ein deutlich verbessertes Komfortniveau bieten werden.
Die neuen Züge sollen den Fahrgästen einiges bieten: Mehr als 380 Sitzplätze in vierteiligen Fahrzeugen, die aus zwei Doppelstock-Steuerwagen und zwei einstöckigen Triebwagen bestehen. Diese Züge sind mit einer Länge von 106 Metern für den kompakten Stadtverkehr gut gerüstet und können dank Vierfach-Traktion besonders häufig zum Einsatz kommen. Die Landeskraftwerke reagieren auf die Wünsche der Fahrgäste und haben diese Rückmeldungen in die Planung für die neue Flotte einfließen lassen, wie die Meldung der Landesregierung bestätigt.
Komfort und Technik auf neuestem Stand
Ab 2025 dürfen sich Fahrgäste über eine leistungsstarke Klimaanlage, Steckdosen für Handys und Laptops sowie Leselampen freuen. Auch spezielle Lounge-Bereiche und Familienabteile sind Teil des Programms. Nicht zu vergessen sind die Mehrzweckabteile, die ausreichend Platz für Gepäck, Kinderwagen und sogar bis zu 30 Fahrräder pro Zug bieten. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist ebenfalls gesorgt: Barrierefreier Zugang und spezielle Hublifte sind in Planung, was die Reise für alle einfacher machen wird.
Die Züge werden ebenfalls mit modernen technischen Innovationen ausgestattet. Es ist vorgesehen, die Fahrzeuge so zu gestalten, dass sie auch in Tunnelbereichen funktionieren und keine Komforteinschränkungen entstehen. Um den Betrieb zu optimieren, wird das European Train Control System (ETCS) Level 2 und 3 integriert, und das Hochrüstung auf zukünftige europäische Standards ist bis Mitte 2027 skizziert. Diese Maßnahmen bringen nicht nur mehr Effizienz, sondern auch häufigere Verbindungen und sichere Anschlüsse im Regionalverkehr.
Der Beitrag zur mehr Nachhaltigkeit
Die neuen Coradia Max Züge möchten nicht nur den Komfort, sondern auch die Umweltfreundlichkeit maximieren. Sie bieten emissionsfreie Traktionslösungen, die auch Batterie- oder Wasserstoffantrieb beinhalten können. Alstom hat bei der Produktion der 130 elektrischen Doppelstockzüge, die in dem beeindruckenden Werk in Chorzów gefertigt werden, ein großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und innovative Technologien gelegt. Diese neue Fahrzeugflotte ist ein hervorragendes Beispiel für den Fortschritt im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität. Über 500 Einheiten der Coradia Max wurden bereits in ganz Europa bestellt, unter anderem auch für den Betrieb in den Niederlanden und Italien, wie Alstom bekannt gibt.
Mit einem Auftragsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro und einer Wartungsdauer über 30 Jahre verspricht das Projekt nicht nur Effizienz, sondern auch eine langfristige Verbesserung des regionalen Nahverkehrs. Wenn die ersten Züge 2025 in Betrieb genommen werden, wird dies einen echten Aufbruch in der Mobilität der Region darstellen – die Vorfreude ist groß!