Proteste gegen Rechtsextremismus: Deutschland steht zusammen!
Am 21. Januar 2026 finden in Deutschland zahlreiche Demos gegen Rechtsextremismus und die AfD statt. Informieren Sie sich über Termine und Initiativen.

Proteste gegen Rechtsextremismus: Deutschland steht zusammen!
Heute, am 21. Januar 2026, finden in ganz Deutschland zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus statt. Diese Aktionen sind nicht nur eine Antwort auf steigende Zustimmungswerte für die AfD, sondern auch Teil eines größeren gesellschaftlichen Engagements, das bereits im vergangenen Jahr seinen Anfang nahm. In Sachsen-Anhalt etwa liegen die Zustimmungswerte für die AfD bei alarmierenden 40 % und in Mecklenburg-Vorpommern bei 38 % – ein deutliches Zeichen, dass der Widerstand lauter werden muss, wie News.de berichtet.
Die Mobilisierung gegen den Rechtsruck hat ihren Ursprung in den Protesten von 2025 und ist als Fortsetzung der breiten Widerstandsbewegung gegen die AfD zu verstehen. Bei diesen Demonstrationen kamen zehntausende Menschen zusammen, um ein klares Zeichen für eine offene und diverse Gesellschaft zu setzen. Ein Beispiel für die Stärke dieser Bewegung ist die Großdemonstration in München, bei der mehr als 200.000 Menschen gegen die AfD und deren politische Agenda auf die Straße gingen, wie auch der Deutschlandfunk berichtet.
Geplante Veranstaltungen und Demos
In verschiedenen Bundesländern sind bis Ende Januar zahlreiche Proteste und Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus und die AfD angekündigt. So sind in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und weiteren Bundesländern Aktionen geplant. Workshops, Lesungen und Gesprächsrunden sind Teil des Programms, um den Bürgern zu helfen, sich gegen die rechtsextreme Hetze zu wappnen. Online-Events, wie ein Workshop zu Fake News oder ein Vortrag über Armutsbetroffene, sollen ebenfalls dazu beitragen, das Bewusstsein für die Problematik zu schärfen.
- Baden-Württemberg: Proteste in Freiburg und Stuttgart.
- Bayern: Mahnwachen in Erlangen und Demonstrationen in Nürnberg und München.
- Berlin: Veranstaltungen gegen Rechts in Blankenburg.
- Bundesweite Online-Events: Verschiedene Formate im Januar 2026.
Die Proteste sind nicht nur lokal, sondern haben auch eine nationale Dimension. Es wird mobilisiert gegen die aktuelle politische Lage, die durch die CDU-Migrationspolitik und die Unterstützung der AfD durch prominente Personen wie Elon Musk beeinflusst wird. Kritiker mahnen zur Wachsamkeit und fordern ein Engagement gegen die Normalisierung solcher rechte Strömungen in der Gesellschaft, wie auch Wikipedia feststellt.
Die Stimmung ist angespannt
Die Stimmung auf den Demonstrationen ist unter den Teilnehmern kämpferisch. Sie sind sich einig, dass die Demokratie in Gefahr ist. Die Berichte über Treffen von AfD-Politikern mit Rechtsextremisten, bei denen extreme Maßnahmen diskutiert wurden, haben viele alarmiert. Diese Vorfälle machen deutlich, dass ein starkes Zeichen gegen diese Entwicklungen gesetzt werden muss. Politische Vertreter, wie Bundespräsident Steinmeier, würdigen das Engagement der Demonstrierenden. „Ihr Einsatz für eine offene Gesellschaft ist von zentraler Bedeutung“, erklärte Steinmeier und rief alle Demokraten zum gemeinsamen Handeln auf.
Die breite Unterstützung und die hohe Teilnahme an den Protesten zeigen, dass die Gesellschaft nicht bereit ist, die AfD und ihren Einfluss als normal hinzunehmen. Die Veranstalter rechnen mit weiteren hohen Teilnehmerzahlen in den kommenden Tagen, während die politischen Wahlen in acht Bundesländern im März 2026 näher rücken. Diese Kontexte unterstreichen die Dringlichkeit, sich für eine demokratische und plurale Gesellschaft einzusetzen.