Maik Stingel verlässt SSV Reutlingen: Ein Trainer geht neue Wege!
Maik Stingel verlässt den SSV Reutlingen zur Winterpause 2025, nach erfolgreicher Zeit als U19-Trainer und Cheftrainer.

Maik Stingel verlässt SSV Reutlingen: Ein Trainer geht neue Wege!
Der SSV Reutlingen muss sich zur Winterpause von einem seiner prägenden Trainerfiguren verabschieden. Maik Stingel beendet seine Tätigkeit als Trainer der U19 und wechselt in ein neues Umfeld. Diese Entscheidung wurde in gemeinsamen Gesprächen zwischen Stingel und dem Verein getroffen, und beide Parteien handeln dabei im Rahmen des gegenseitigen Verständnisses. Stingels Engagement beim SSV Reutlingen war über die Jahre hinweg von professionalität und klarer Struktur geprägt. Unter seiner Leitung konnte die U19 einen bemerkenswerten WFV Pokalsieg im Sommer 2025 feiern und sich zudem erstmalig für den DFB Pokal der Junioren qualifizieren.
Insgesamt kann Stingel auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken, in der die U19 nicht nur den WFV Pokal zweimal gewann, sondern auch zweimal in die DFB Nachwuchsliga aufstieg. Seit seinem Einstieg am 1. Januar 2019 hat er entscheidend zur Entwicklung des Vereins beigetragen und auch den Ausbildungsbereich enger verzahnt mit dem aktiven Bereich. „Ich blicke voller Dankbarkeit auf meine Zeit beim SSV Reutlingen zurück“, erklärte Stingel, der auch viele Jahre die Akademie in ihrer heutigen Form mit aufgebaut hat.
Ein Blick auf die Erfolge
Stingels Fußstapfen sind groß. Während seiner Amtszeit inklusiv eines kurzen Interludes als Cheftrainer der ersten Mannschaft im Jahr 2023 hat er den Verein weit vorangebracht. Geplant war jedoch nicht nur sportlicher Erfolg: Der Wunsch, neue Herausforderungen anzunehmen, hat Stingel bewogen, den SSV zu verlassen. Der Verein dankt ihm für seine Loyalität und seine bedeutenden Beiträge zur sportlichen sowie strukturellen Entwicklung.
Ein Beispiel für die hohe Konkurrenz im Nachwuchsbereich ist das spannende Pokalspiel, das die U19 des SSV Reutlingen am 13. Oktober 2020 gegen den FC Rottenburg spielte. In einem packenden Duell, das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde, konnten die Reutlinger letztendlich mit 5:3 siegen. Dieses Spiel steht exemplarisch für die Herausforderungen und den Kampfgeist, der die jungen Kicker des SSV seit Jahren begleitet.
Futures im Deutschen Fußball
Während die Trainerlandschaft sich wandelt, bleibt die Entwicklung junger Talente im deutschen Fußball in den Fokus. Hannes Wolf, Sportdirektor des DFB, ist überzeugt von den positiven Auswirkungen der Reformen im Nachwuchsfußball. Die Abschaffung des Abstiegs in den Nachwuchsleistungszentren und die neuen Trainingsmethoden sollen sicherstellen, dass Kinder mehr Ballkontakte haben und die Freude am Spiel nicht verloren geht. Es ist wichtig, dass Trainer wie Stingel diese neuen Ansätze umsetzen, um die nächsten Generationen von Talenten zu fördern und den Spaß am Fußball zu steigern.
Nun bleibt abzuwarten, wohin es Maik Stingel zieht und welche neuen Herausforderungen auf ihn warten. Der SSV Reutlingen respektiert seinen Wunsch und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. Ein Aushängeschild des deutschen Nachwuchsfußballs verlässt den Verein, doch seine Spuren werden lange sichtbar bleiben.