Achtung Autofahrer! Mobile Blitzer auf der A656 in Edingen-Neckarhausen!
Aktuelle Blitzkontrollen im Rhein-Neckar-Kreis: Wo heute auf der A656 geblitzt wird und erlaubte Geschwindigkeiten.

Achtung Autofahrer! Mobile Blitzer auf der A656 in Edingen-Neckarhausen!
Heute, am 21. Januar 2026, stehen viele Autofahrer in der Rhein-Neckar-Region vor einer Herausforderung auf der Autobahn A656. Wie news.de berichtet, wurde seit dem Abend des 20. Januar um 21:30 Uhr in Edingen-Neckarhausen eine mobile Radarfalle gemeldet. Autofahrer sollten sich somit gut überlegen, ob sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h einhalten können, um Bußgelder oder sogar ein Fahrverbot zu vermeiden.
Die Gefahr einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf diesem Streckenabschnitt ist nicht zu unterschätzen. Geschwindigkeitsverstöße sind eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle in Deutschland. Dabei muss beachtet werden, dass bei mobilen Blitzern Toleranzabzüge in Kraft treten: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden 3 km/h vom gemessenen Wert abgezogen, während bei Geschwindigkeiten über 100 km/h 3 Prozent Abzug gelten. Es gibt auch Hinweise darauf, dass einige Blitzermodelle geringere Messgenauigkeiten aufweisen können, was zu höheren Toleranzabzügen führen kann.
Blitzer in Deutschland
Ein Blick auf die bundesweite Situation zeigt, dass die Verkehrsüberwachung durch Blitzer weit verbreitet ist. Laut derbussgeldkatalog.de sind in Deutschland mehr als 4500 stationäre Blitzer in Betrieb. Diese sind jedoch eher selten auf Autobahnen anzutreffen, da ihre unflexible Bauweise eine regelmäßige Wartung erfordert. Stattdessen kommen mobile Blitzer oft an gefährlichen Stellen wie Baustellen oder Kurven zum Einsatz, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Das Blitzerwesen hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Neben den klassischen Blitzer-Autos, die Geschwindigkeitsverstöße dokumentieren, gibt es mittlerweile auch moderne Systeme wie „Section Control“, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen bestimmten Abschnitt messen. Solche Messungen sollen helfen, die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen und die Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren.
Bußgelder und Strafen
Wer es doch erwischt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h außerorts kostet beispielsweise 70 Euro und bringt einen Punkt in Flensburg. Bei 26 km/h zu schnell sind es schon 80 Euro und ein mögliches Fahrverbot. Extremere Fälle werden noch härter bestraft; bei 41 km/h über dem Limit drohen sogar 160 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind etwa 56 % der Bußgeldbescheide fehlerhaft, was den Betroffenen die Möglichkeit gibt, Einspruch zu erheben. Diese Frist beträgt zwei Wochen nach Erhalt des Bescheids, wie blitzerkatalog.org ausführt.
Autofahrer sollten sich daher gut informieren, wie die Abläufe im Bußgeldverfahren funktionieren. Zunächst erfolgt eine Anhörung, gefolgt vom Erhalt des Bußgeldbescheids. weitere Schritte müssen im Falle eines Einspruchs genau beachtet werden, um rechtliche Komplikationen zu vermeiden.
In der aktuellen Situation auf der A656 gilt es also, aufmerksam und umsichtig zu fahren. Ergänzende Informationen über Geschwindigkeitslimits und Blitzerstandorte sind für alle Verkehrsteilnehmer hilfreich. Schließlich ist es im Straßenverkehr umso notwendiger, sicher und verantwortungsvoll zu handeln.