Die Raumfahrt begeistert und bringt spannende Neuigkeiten! Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer haben jüngst betont, wie wichtig die geplanten Mondflüge für die Menschheit sind. Gerst erklärte, dass es dabei nicht nur um Abenteuerlust geht, sondern auch um ernsthafte Themen wie Asteroidenabwehr und Klimaschutz. „Wir wollen dem Mond Geheimnisse entlocken, die für uns alle wichtig sein könnten“, so der erfahrene Raumfahrer. Die Mondforschung soll dabei nicht nur nachhaltig, sondern auch in weniger bekannten Regionen des Mondes erfolgen, insbesondere am geologisch faszinierenden Südpol – ein echter Geheimtipp der Astro-Forscher. Der Schwarzwälder Bote berichtet über diese spannenden Pläne, die die europäische Raumfahrtgesellschaft ESA im Rahmen des renommierten „Artemis“-Programms verfolgt.

Welches Ziel verfolgen die Experten aus Europa? Das langfristige Ziel ist die Errichtung von Forschungsstationen auf dem Mond, ähnlich wie in der Antarktis. Innerhalb der nächsten Jahre plant die ESA, dass ein Deutscher, ein Franzose und ein Italiener gemeinsam zum Mond fliegen. Die ersten Missionen sind jedoch zunächst für die Mondstation „Gateway” vorgesehen, die nicht direkt auf die Mondoberfläche führt. Ob Gerst oder Maurer an den Flügen teilnehmen werden, steht noch in den Sternen.

Der Mond als europäisches Traumziel

Matthias Maurer beschreibt den Mond als einen großen Traum für Astronauten und sieht die bevorstehenden Missionen als entscheidendes Zeichen für die Rolle Europas in der internationalen Raumfahrt. „Wir sollten in der Raumfahrt eine stärkere Rolle übernehmen“, sagte Maurer und stellte fest, dass der Mond das aktuelle Ziel ist, während der Mars in der Zukunft auf der Agenda steht. Die USA hingegen verfolgen mit dem „Artemis“-Programm das Ziel, ihre Astronauten bald wieder auf den Mond zu bringen – das erste Mal nach über 50 Jahren.

„Artemis 2“ soll in der ersten Jahreshälfte 2026 stattfinden, wobei vier US-Astronauten den Mond umrunden werden. Schon 2027 ist für „Artemis 3“ eine Rückkehr zur Mondoberfläche geplant. Für 2028 zielt man auf eine weitere Mission mit „Artemis 4“, wobei Experten jedoch bereits vor möglichen Verzögerungen warnen. Die ESA hat für die kommenden Mondflüge drei Plätze zugesichert bekommen, da sie an diesen bemerkenswerten Projekten aktiv beteiligt ist.

In Bremen wird bereits eifrig an einem Bauteil für die gemeinsame Mondmission mit den USA gearbeitet. Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen in der Raumfahrt fortsetzen und welche Geheimnisse uns der Mond wohl noch offenbaren wird.