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Ein neuer Landrat für Rottweil: Christoph Keckeisen hat die Wahl im Kreistag mit einem überwältigenden Ergebnis gewonnen. Der 39 Stimmen von 43 Wahlberechtigten sind ein deutliches Zeichen des Vertrauens, das ihm entgegengebracht wird. Der Jurist, der bisher als stellvertretender Landrat im Bodenseekreis tätig war, tritt die Nachfolge von Wolf-Rüdiger Michel an, der nach fast 24 Jahren Ende April in den Ruhestand geht. Frank Bonath, sein Herausforderer und FDP-Landtagsabgeordneter aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, gratulierte ihm nach der Wahl, obwohl er selbst nicht erfolgreich war und mit seiner Rede den Fokus auf die Bedeutung starker Kommunen und solider Finanzen gelegt hatte.

Schon vor der Wahl hatten die Zeichen auf Keckeisen gestanden: Die CDU-Fraktion hatte bereits im November ihre Unterstützung für ihn ausgesprochen. Diese klare Tendenz spiegelt das Vertrauen wider, das er auch während seiner Bewerbungsrede in der Rottweiler Stadthalle ausstrahlte. Dort erhielt er deutlich mehr Applaus als sein Mitbewerber. Keckeisen erwähnte in seiner Ansprache seine Vision, als Landrat die Bürgernähe und Entscheidungsfreude zu betonen und die Sichtbarkeit des Amtes zu erhöhen. Sein Versprechen, die Digitalisierung voranzutreiben und insbesondere den Bau eines neuen Landratsamts zur Chefsache zu machen, kommt in einem Landkreis, der digital noch viel Nachholbedarf hat, genau zur richtigen Zeit.

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Digitalisierung im Fokus

Der Landkreis Rottweil steckt voller Projekte zur Digitalisierung der Verwaltung. Allerdings wird klar, dass der Weg zur digitalen Verwaltung noch weit ist. Der aktuelle Bericht der Kreisverwaltung zeigt, dass zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Online-Bürgerdienste, elektronische Akten und IT-Infrastruktur angestoßen wurden. Doch viele digitale Angebote sind nur teilweise umgesetzt, was oft zu Medienbrüchen führt, denn Anträge müssen nach wie vor manuell bearbeitet werden. Trotz steigender Cyber-Risiken investiert der Landkreis intensiv in die technische Infrastruktur und die IT-Sicherheit. Auch der Fachkräftemangel im IT-Bereich bremst die Fortschritte, schildert der NRWZ.

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Mit Christoph Keckeisen an der Spitze könnte die Digitalisierung in Rottweil neuen Schwung erhalten. Er möchte nicht nur soliden Finanzen Priorität einräumen, sondern auch das Leben der Bürger durch digitale Fortschritte spürbar verbessern. Bildung spielt hierbei eine Schlüsselrolle, wobei die Hochschulen eine bedeutende Funktion in der wirtschaftlichen Transformation einnehmen. Keckeisen hat bereits umfangreiche Erfahrungen in der Landes- und Bundesverwaltung gesammelt, was ihm auch bei der Umsetzung seiner Vorhaben zugutekommen wird.

Insgesamt steht Rottweil ein spannender Wandel bevor, und Keckeisen bringt frischen Wind und eine klare Agenda mit, die nicht nur das Verwaltungssystem, sondern auch die Lebensqualität der Bürger nachhaltig steigern könnte. Einladung zu Geduld und Unterstützung sind dabei unabdingbar, denn wie in jeder Transformation braucht es Zeit, um all die Vorhaben in die Tat umzusetzen.