Historisches Erbe neu beleben: Rottweiler Ehepaar saniert 1352 Bau!

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Kristin und Matthias Kunz restaurieren historische Gebäude in Rottweil, um das kulturelle Erbe der Stadt zu bewahren.

Kristin und Matthias Kunz restaurieren historische Gebäude in Rottweil, um das kulturelle Erbe der Stadt zu bewahren.
Kristin und Matthias Kunz restaurieren historische Gebäude in Rottweil, um das kulturelle Erbe der Stadt zu bewahren.

Historisches Erbe neu beleben: Rottweiler Ehepaar saniert 1352 Bau!

In Rottweil sind Kristin und Matthias Kunz gerade dabei, ein beeindruckendes Sanierungsprojekt zu realisieren. Vor vier Jahren erwarben sie die ehemalige Synagoge der Stadt, die sie mit viel Engagement restauriert haben. Heute dienen die oberen Geschosse diesem historischen Gebäude als Wohnraum für das Paar sowie als kleine Appartements. Zudem haben die beiden kürzlich zwei weitere historische Objekte ins Auge gefasst: die ehemalige Schreinerei Leopold in der Präsenzgasse und ein weiteres Gebäude in der Lorenzgasse 2.

Doch die Restaurierung dieser alten Herrschaften bringt vor allem Herausforderungen mit sich. Schäden an Balken mussten sorgfältig ausgebessert werden, während neue, sichtbare Balken eingesetzt wurden, um die Bausubstanz zu stabilisieren. So berichten die Kunz darüber, dass beim Sanieren der Schreinerei, die zu den 50 ältesten Gebäuden der Stadt gehört und auf das Jahr 1352 datiert, ein dendrochronologisches Gutachten Aufschluss über die historisch wertvolle Substanz gab. Eine spannende Entdeckung war auch eine Malerei aus dem 18. Jahrhundert, die während der Renovierungsarbeiten ans Licht kam.

Bewahrung der alten Bausubstanz

Wie die Webseite der Deutschen Ingenieure für Architektur und Bauwesen beschreibt, steht bei solchen Vorhaben die Bewahrung und Veränderung des Bestandes im Vordergrund. Ressourcenschonung und die Verlängerung der Lebensdauer der Gebäude haben für die Kunz oberste Priorität. Es ist nicht nur eine wirtschaftliche Entscheidung – historische Gebäude sind auch wertvolle Kulturgüter, die das Erscheinungsbild und die Identität einer Stadt prägen. Die Sanierung erfordert eine genaue Analyse der bestehenden Bausubstanz sowie die Beachtung baulicher und denkmalschutzrechtlicher Anforderungen.

Matthias Kunz ist oft selbst auf den Baustellen, wo er eng mit Handwerkern und Denkmalbehörden zusammenarbeitet, um Lösungen zu erarbeiten, die sowohl den geschichtlichen als auch den modernen Anforderungen gerecht werden. Diese Art des Bauens wird als gemeinschaftlicher Prozess betrachtet, bei dem offener Dialog und Kooperation essenziell sind. So sehen es auch die Experten auf bpd-leipzig.de, die betonen, dass die Sanierung historischer Gebäude nicht nur Fachwissen erfordert, sondern auch umfangreiche Planung und die Mitwirkung verschiedener Beteiligter.

Innovationen für die Zukunft

In der Lorenzgasse entstehen derzeit modern ausgestattete Appartements und eine neue Wohnung für die Kunz. Hierbei wurden in den oberen Geschossen interessante Kubus-Anbauten mit sichtbaren Stahlträgern und Betondecken realisiert. Solche innovativen Ansätze sind entscheidend, um den Bedürfnissen der heutigen Nutzer gerecht zu werden und gleichzeitig den Charakter des Bestandes zu wahren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sanierung historischer Gebäude nicht nur eine bautechnische Herausforderung darstellt, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, den Charakter unserer Städte zu bewahren und gleichzeitig neue, lebendige Lebensräume zu schaffen. Kristin und Matthias Kunz zeigen mit ihrem Engagement, dass sie nicht nur ihre Stadt, sondern auch deren Geschichte schätzen und würdigen. Wo alte Mauern neue Geschichten erzählen, gibt es viel zu gewinnen.