Andreas aus Bissingen: Ein Leben voller Musik und Gemeinschaft

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Andreas Karakas lebt in Bissingen bei Familie Höfer und erhält Unterstützung durch die Diakonie Stetten. Einblick in sein Leben.

Andreas Karakas lebt in Bissingen bei Familie Höfer und erhält Unterstützung durch die Diakonie Stetten. Einblick in sein Leben.
Andreas Karakas lebt in Bissingen bei Familie Höfer und erhält Unterstützung durch die Diakonie Stetten. Einblick in sein Leben.

Andreas aus Bissingen: Ein Leben voller Musik und Gemeinschaft

In einem kleinen Ort im Schwabenland lebt Andreas Karakas, ein 24-jähriger junger Mann, der seit seinem zweiten Lebensjahr Teil der Familie Höfer ist. Diese hat ihm ein liebevolles Zuhause gegeben, in dem er sich wohlfühlt und gut zurechtkommt. Seine Gastmutter Cornelie Höfer hat sich als große Stütze erwiesen, während Rita Kappes von der Diakonie Stetten einmal im Monat vorbei schaut, um gemeinsam mit der Familie wichtige Themen und Anträge zu besprechen. Laut einem Bericht von Teckbote liebt Andreas es, aktiv zu sein – so hilft er, indem er die Spülmaschine ausräumt und den Tisch für das Abendessen deckt.

Andreas kam als Frühchen in der 28. Woche zur Welt und verbrachte seine ersten Lebensjahre im Olgahospital. Seine Mutter war aufgrund eigener Einschränkungen nicht in der Lage, sich um ihn zu kümmern, aber sein Vater sorgte gut für ihn. Cornelie und ihr verstorbener Ehemann haben sich darüber hinaus entschieden, zwei weitere Kinder mit Behinderungen in ihr Zuhause zu holen und damit ihr Engagement für das Wohl von Menschen in schwierigen Lebenslagen zu zeigen.

Das Leben in der Gastfamilie

In der Familie Höfer hat Andreas eine echte Heimat gefunden, die ihm die nötige Unterstützung im Alltag gibt. Vom Begleiteten Wohnen in Familien der Diakonie Stetten erhält Andreas Betreuung und Hilfe entsprechend seiner Bedürfnisse. Dabei können sich Gastfamilien wie die Höfers auf Informationen und Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen verlassen. So können Sozialrechtliche Fragen, Hilfe bei Behördengängen oder einfach nur alltägliche Unterstützung durch qualifizierte Fachkräfte des BWF (Begleitete Wohnen in Familien) eigenständig bewältigt werden. Weitere Details dazu finden sich auf der Webseite der Diakonie Stetten.

Andreas besitzt ein starkes Bedürfnis nach Selbstständigkeit und Wahlfreiheit. Bis zu seinem 18. Lebensjahr war das Jugendamt für ihn zuständig, aber seither ist das Begleitete Wohnen in Familien für ihn verantwortlich. Es ermöglicht ihm, lichtvolle Momente und eigene Entscheidungen zu erleben – wie z.B. unabhängige Ausflüge zur Bücherei oder Bäckerei.

Das engere Umfeld

Die Unterstützung von Rita Kappes ist für Andreas von großer Bedeutung. Sie holt ihn regelmäßig in der Werkstatt „Leben inklusiv“ in Oberboihingen ab, wo er Montageteile für Garagentore herstellt. Musik spielt in Andreas‘ Leben ebenfalls eine essentielle Rolle. Er liebt die Klänge seiner Vee-Harfe, hört gerne Musik und nutzt den Computer, um sich zu entspannen und zu stabilisieren. Dass er ab und zu epileptische Anfälle hat, die durch Aufregung oder Freude ausgelöst werden, gehört zu seinem Alltag – dennoch meistert er diese Herausforderungen.

Die Diakonie Stetten bietet ein wertvolles Angebot für Menschen mit Behinderung, wie Andreas, indem sie Gastfamilien vermittelt, die bereit sind, nicht nur Platz zu schaffen, sondern auch echtes Interesse und Zeit für das Zusammenleben mit diesen Menschen zu haben. Dies umfasst nicht nur Kinder oder Jugendliche, sondern auch Erwachsene, die in einer Familie leben möchten. Weitere Informationen dazu können Interessierte auf der Webseite der Johannes-Diakonie nachlesen.

Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich vorstellen können, als Gastfamilie für Menschen mit Behinderung zu fungieren, sind herzlich eingeladen, sich über die Voraussetzungen zu informieren. Ein unverbindlicher Kennenlern-Termin ermöglicht es, die Chemie zu prüfen und zu entscheiden, ob eine langfristige Zusammenarbeit möglich ist. Diese ganzheitliche Unterstützung trägt zur sozialen Integration und zu einem erfüllten Leben bei.