Im kommenden Januar 2026 stehen in ganz Deutschland zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus an. Initiativen aus verschiedenen Bundesländern mobilisieren für den Protest, während die AfD immer höhere Zustimmungswerte erzielt. So zeigen Umfragen aus dem Herbst 2025, dass die Partei in Sachsen-Anhalt bei 40% und in Mecklenburg-Vorpommern bei 38% liegt, was die Notwendigkeit der Proteste unterstreicht. Die Organisationen, die die Demos unterstützen, zielen darauf ab, ein klares Zeichen gegen die mögliche politische Zusammenarbeit mit rechten Kräften zu setzen, so das RND.
Seit zwei Jahren demonstrieren Millionen von Menschen in Deutschland gegen die erdrückende Präsenz rechtsextremer Bewegungen. Besonders die Großdemonstration am 8. Februar 2025 in München bleibt in Erinnerung, bei der über 250.000 Menschen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße gingen. Die Organisatoren sprachen sogar von bis zu 320.000 Teilnehmenden. Diese massive Mobilisierung zeigt, dass die Bürger:innen in Deutschland nicht gewillt sind, die sich ausbreitenden rechten Tendenzen tatenlos hinzunehmen. Die Proteste begannen hauptsächlich als Reaktion auf ein Treffen von rechtsextremen Mäzenen in Potsdam, an dem auch Politiker der AfD und sogar Teile der CDU teilnahmen. Diese Entwicklungen stießen auf breite öffentliche Ablehnung, was zu weiteren Protesten führte, wie das News.de berichtet.
Geplante Veranstaltungen im Januar
Im Januar 2026 sind zahlreiche Events geplant, die sich gegen die AfD und Rechtsextremismus richten. Workshops, Lesungen und Vorträge sollen das Bewusstsein für diese Themen schärfen. Ebenso stehen Online-Veranstaltungen auf dem Programm, darunter:
- 13.01.2026: Online-Neuentreffen
- 19.01.2026: Online-Vortrag über Armutsbetroffene und Rechtsextremismus
- 29.01.2026: Neuentreffen der Berliner Lokalgruppe „AfD-Verbot Jetzt!“
Die Demonstrationen sind über alle Bundesländer hinweg organisiert. Hier einige der wichtigsten Termine:
| Bundesland | Datum | Veranstaltung |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 01.01.2026 | Bündnistreffen in Freiburg |
| Bayern | 02.01.2026 | Mahnwache in Erlangen |
| Berlin | 01.01.2026 | Plena der Studis gegen Rechts |
| Nordrhein-Westfalen | 05.01.2026 | Genug Spaziert! in Detmold |
| Sachsen | 03.01.2026 | Demonstration in Dresden |
Parallel zu diesen Veranstaltungen ist es wichtig, dass sich die Menschen weiterhin engagieren und über die Hintergründe der Proteste informiert bleiben. Nicht nur die Demos vor Ort sind von Bedeutung, auch digitale Angebote bieten eine Chance zur Beteiligung und zum Austausch.
Einfluss der Proteste auf die AfD
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Proteste der letzten Jahre einen direkten Einfluss auf die AfD haben. Eine Umfrage aus dem vergangenen Jahr stellte die Frage, ob die Proteste die Partei eher stärken oder schwächen. Diese Informationen sind entscheidend, um zu verstehen, wie sich die öffentliche Meinung verändert und welchen Druck die Protestbewegungen auf die politische Landschaft ausüben, wie Statista zusammenfasst.
Insgesamt zeigt sich, dass das Engagement gegen den Rechtsextremismus in Deutschland nicht nur nach wie vor hoch ist, sondern auch dringend notwendig bleibt. Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, wie sich die politische Landschaft weiter entwickeln wird. Die Zivilgesellschaft ist gefragt, hier ein Zeichen zu setzen und auf die Straße zu gehen.