Heute ist der 20.04.2026 und in Schwäbisch Hall gibt es Grund zur Freude: Der SK Schwäbisch Hall hat die Frauenbundesliga gewonnen und dabei alle 11 Runden für sich entschieden. Mit beeindruckenden 54 von 66 möglichen Brettpunkten hat das Team im Durchschnitt lediglich einen Brettpunkt pro Runde abgegeben. Dies zeugt von einer herausragenden Leistungsstärke, die in der gesamten Saison sichtbar war.

Besonders hervorzuheben sind die Spielerinnen Bela Khotenashvili und Deimante Daulyte-Cornette, die in 9 Partien zum Einsatz kamen und damit einen großen Anteil am Erfolg des Teams hatten. In der letzten Runde trugen Monika Socko und Antonia Ziegenfuß vom Hamburger SK ebenfalls zur spannenden Abschlussphase bei, indem sie jeweils einen halben Punkt holten. Socko remisierte gegen Nino Batsiashvili, während Ziegenfuß sich mit Irina Bulmaga auseinandersetzte.

Der Kampf um die Spitze

Im Schatten des Triumphs von Schwäbisch Hall kämpfte die OSG Baden-Baden um ihre Meisterschaftsträume. Nach einer Niederlage in der letzten Runde gegen den SC 1957 Bad Königshofen mit 2,5:3,5 ist der Traum von der dreizehnten Deutschen Meisterschaft in weite Ferne gerückt. Um das Ziel dennoch zu erreichen, hätte OSG in den letzten Runden einen stabilen Höhenflug benötigt, während Schwäbisch Hall auf eine Bruchlandung gehofft wurde. Zuletzt war es OSG gelungen, in Runde 9 gegen den SK Schwäbisch Hall mit 4,5:1,5 zu verlieren, was die Situation zusätzlich komplizierte.

Die OSG Baden-Baden hatte in dieser Saison nur eine Spielerin aus den ersten sechs der Rangliste, Teodora Injac, im Team. Trotz der Niederlagen blieben die Spielerinnen bemüht, denn Teodora Injac, Dinara Wagner und Mai Narva erzielten in der letzten Runde Remis. Dennoch war es für OSG, die in dieser Saison mit vielen Absagen zu kämpfen hatte, schwierig, die nötige Stabilität zu finden.

Der Abstiegskampf und die Retter

In der letzten Runde gab es zudem aufregende Entwicklungen im Abstiegskampf. SV Hemer und Chemnitzer SC mussten nach ihren Niederlagen den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Auf der anderen Seite konnten sich TuRa Harksheide und SK Freiburg-Zähringen durch Siege in der letzten Runde den Klassenerhalt sichern, was für ihre Fans ein Grund zur Erleichterung war.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die SG Solingen und SC Kreuzberg spielten in dieser letzten Runde ohne Druck, wobei Kreuzberg einen Sieg durch Martina Skogvall feiern konnte. Diese verschiedenen Ergebnisse zeugen von der Unberechenbarkeit und Spannung, die die Frauenbundesliga auch in dieser Saison bot.

Ein Blick in die Zukunft

Die nächste Meisterschaftszeit beginnt im November 2024 und wird bis Ende April 2025 dauern. Die neue Saison verspricht erneut spannende Duelle und herausragende Schachkunst. Mit Teams wie dem SC Bad Königshofen, der in der aktuellen Saison den Meistertitel erringen konnte, und den Aufsteigern SZ Seeblick Dippoldiswalde, SV Hemer 1932 und FC Bayern München wird die Konkurrenz sicherlich nicht weniger intensiv. Die Fans dürfen sich auf eine neue Saison mit vielen Höhepunkten freuen, während die Teams sich auf die zentralen Veranstaltungen beim SV Deggendorf vorbereiten.