Es gibt frische Neuigkeiten aus der Welt der kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg! Im Rahmen des Landesförderprogramms „Spitze auf dem Land!“ wurden fünf Firmen ausgewählt, um eine attraktive finanzielle Unterstützung zu erhalten. Insgesamt nahmen sechs Unternehmen an diesem vielversprechenden Programm teil, das durch die Zusammenarbeit von Baden-Württemberg und der EU finanziert wird. Ziel ist es, innovative Ansätze im ländlichen Raum voranzutreiben und somit die regionale Wirtschaft zu stärken. Wie rpf.baden-wuerttemberg.de berichtet, kommen zwei der geförderten Unternehmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg.
Die META E² F GmbH aus Villingen-Schwenningen und Deißlingen sowie die Black Forest RMS GmbH aus Emmingen-Liptingen sind die Glücklichen, die kräftige Förderzuschüsse erhalten haben. Die META E² F GmbH kann sich über stolze 400.000 Euro freuen, die in die Entwicklung eines digitalen Einphasengleichreglers fließen sollen. Dieser soll vor allem den Energiefluss sowie die Effizienz und Netzqualität verbessern. Das Ziel ist es, intelligente und adaptive Systeme für Smart Grids und im Bereich Industrie 4.0 zu etablieren. Dazu wird der Unternehmenssitz von Villingen-Schwenningen nach Deißlingen verlegt.
Innovative Technologien für die Zukunft
Auch die Black Forest RMS GmbH kann mit einem Zuschuss von 380.000 Euro rechnen. Dieses Geld wird in die Entwicklung hochpräziser Aluminiumpaneele investiert, die für Radioteleskope benötigt werden. Hierbei spielt die extrem hohe Formgenauigkeit sowie die Oberflächenqualität eine entscheidende Rolle. Diese Paneele sind essenziell für präzise astronomische Messungen und öffnen neue Türen, um das Universum besser zu verstehen.
Wer nun selbst in den Genuss der Fördermittel kommen möchte, hat bis zum 28. Februar 2026 die Möglichkeit, einen Antrag einzureichen. Die Fördermittel belaufen sich auf rund drei Millionen Euro pro Auswahlrunde bis zum Jahr 2027. Die Anträge müssen elektronisch über die Gemeinde beim Regierungspräsidium Freiburg eingereicht werden. Die Entscheidung über die Förderwürdigkeit erfolgt durch eine Kommission beim Ministerium für Ländlichen Raum. Interessierte können sich für nähere Informationen an Nicolette Bucher unter 0761 / 208-1255 oder via E-Mail an nicolette.bucher@rpf.bwl.de wenden.
Unterstützung für alle
Doch nicht nur finanzielle Unterstützung steht im Vordergrund. Für Unternehmen, die ein INQA-Coaching in Anspruch nehmen wollen, besteht die Möglichkeit einer Erstberatung in regionalen INQA-Beratungsstellen. Hier wird klargestellt, welche Fördervoraussetzungen bestehen und wo eventuell betrieblicher Unterstützungsbedarf besteht. Dieser Prozess wird von erfahrenen INQA-Coaches geleitet, die individuelle Lösungen für jedes Unternehmen entwickeln. Mehr Informationen dazu finden Interessierte auf der Webseite der Bundesnetzagentur.
Der Coaching-Prozess kann bis zu sieben Monate in Anspruch nehmen, gefolgt von einem Abschlussgespräch, in dem die Ergebnisse evaluiert werden. Bei Bedarf können dort auch zusätzliche Förderoptionen besprochen werden, um langfristige positive Veränderungen in den Betrieben zu gewährleisten.
Ob es um finanzielle Unterstützung oder um gezielte Coachings geht, die Angebote für Unternehmen im ländlichen Raum sind spannend und vielversprechend. Wer sich für die Programme interessiert, sollte sich rechtzeitig über die nächsten Schritte informieren und die Chance nutzen, um in der digitalen Wirtschaft von morgen durchzustarten.