Das Wochenende steht vor der Tür und die Reisezeit hat begonnen! Am 18. Juli 2025 rechnet der ADAC mit einem ganz besonderen Verkehrsaufkommen auf den Straßen, da die Sommerferien in mehreren Bundesländern, einschließlich Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen, eingeläutet werden. Wie ZVW berichtet, wird es in dieser Zeit auf den Autobahnen besonders voll, da auch in den Niederlanden und Skandinavien die Ferienzeit bereits begonnen hat. Baden-Württemberg, wo die Sommerferien erst Ende Juli starten, ist von Staus und Verzögerungen besonders betroffen.
Gerade in den Hochburgen des Verkehrs, etwa zwischen Karlsruhe und Basel auf der A5 oder der A8 zwischen Karlsruhe, München und Salzburg, wird mit einer hohen Verkehrsdichte gerechnet. Autofahrer, die auf der A6 von Mannheim nach Nürnberg reisen möchten, sollten ebenfalls Geduld mitbringen, denn auch hier sind Staus vorprogrammiert. Der ADAC hat die klare Empfehlung ausgesprochen, unter der Woche zu fahren und den Berufsverkehr zu meiden.
Baustellen und Umleitungen
Eine zusätzliche Herausforderung für Reisende sind die rund 1.200 Baustellen, die bundesweit für Verzögerungen sorgen. Auf den Transitrouten über die Alpen, insbesondere auf der Brennerautobahn in Österreich, werden Bauarbeiten an der Luegbrücke und Abfahrtssperren auf der Inntalautobahn an Wochenenden die Flüssigkeit des Verkehrs beeinträchtigen. Zudem sind am Pfändertunnel in Österreich Sanierungsarbeiten mit Nachtsperren angekündigt. Wer also auf der Durchreise ist, der sollte sich ebenfalls auf längere Wartezeiten gefasst machen.
Gestern meldete sich der ADAC zu Wort und betonte, dass trotz der Baustellen nicht mit chaotischen Zuständen zu rechnen sei, obwohl die Straßen aufgrund der Urlaubszeit stark befahren sind. Die ersten Staus werden am Freitagnachmittag und Sonntagabend erwartet, während auch der Samstagvormittag angesichts der vielen Reisenden ein heißes Pflaster ist. Laut Autogazette sollten Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, aber auch die A1 von Köln nach Hamburg und die A3 von Köln nach Nürnberg in besonderem Maße betroffen sein.
Tipps für Reisende
Um die Reise stressfreier zu gestalten, rät der ADAC, sich vorab über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Pausen sollten unbedingt eingeplant werden, und ausreichend Wasser ist ein Muss, um die langen Fahrten angenehmer zu gestalten. Wer plant, ins Ausland zu reisen, insbesondere nach Italien, Skandinavien oder auch langsameren Routen wie den Tauern- und Brennerstrecken, sollte ebenfalls mit Verzögerungen rechnen. Stichprobenartige Kontrollen an Grenzübergängen könnten vor allem in der Urlaubszeit zusätzliche Wartezeiten verursachen.
Fazit: Wer mit einem guten Händchen für seine Reiseplantung und den richtigen Informationen in den Urlaub startet, hat die beste Chance, die Reisezeit in vollen Zügen zu genießen. Viel Glück auf den Straßen!